Das Blockfertighaus vereint Tradition und Moderne

Das Blockhaus ist die älteste und und ursprünglichste Art, ein Holzhaus zu bauen. Fertighaushersteller haben inzwischen eine moderne Variante dieser Blockhäuser entwickelt. Dieses Fertigblockhaus braucht sich vor seinen Konkurrenten nicht zu verstecken: Es vereint traditionsbewusste Ästhetik mit zeitgemäßer Energieeffizienz. Sie sollten allerdings genau darauf Acht geben, ob sie ein Blockhaus oder ein Blockbohlenhaus erwerben.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
Jetzt Energieberater & Baupartner finden
  • Regional aktive Fachpartner vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
FertighäuserBauweisenBlockhaus

Das Blockhaus als Fertighaus planen und bauen

Montage eines Blockfertighauses von ELK Fertighaus,
Foto: Archiv ELK Fertighaus AG
Ein industriell produziertes Blockhaus wird vom Fertighaushersteller entweder auf Wunsch in Vierkant- oder Rundblockbauweise im Werk vorgefertigt.

Nach dem Transport zur Baustelle kann es fast montagefertig aus den passgenauen und markierten Bauteilen systematisch aufgebaut werden. In welcher Ausbaustufe oder schlüsselfertig, entscheidet der Bauherr.

Die Blockbalkenwände von einem echten Blockhaus Fertighaus werden aus Vierkant- oder Rundbalken erreichtet. Dafür werden die Wände Balken für Balken mit dicken Holzdübeln untereinander verbunden. Um die Dichtigkeit zu erhöhen, werden zwischen den Balkenlagen, den Hausecken sowie an den Kreuzecken der Decke spezielle Dichtungsbänder verbaut. Diese Dichtungsbänder sind bei hochwertiger Bauweise nicht sichtbar, so dass der Eindruck eines traditionellen Blockhauses erhalten bleibt.

Ein herkömmliches Blockhaus ist im Unterschied zu einem Fertigblockhaus, welches computergestützt und präzise auf Passgenauigkeit setzt, schwieriger zu bauen, da hierbei mit Naturstämmen gearbeitet wird. Der hohe Arbeitsaufwand und die geringere Passgenauigkeit der Bauteile erschweren den Aufbau und gelten deshalb heute eher als Nischenprodukt.

Blockbohlenhaus versus Blockhaus

Blockfertighaus nach der Montage,
Foto: Archiv ELK Fertighaus AG
Neben dem "echten" Blockhaus gibt es auch "unechte" Blockhäuser. Man bezeichnet sie auch als Blockbohlenhaus. Unechte Blockhäuser werden oftmals aus dünnen Leichtbohlen oder Profilbrettern konstruiert.

Sie werden in Tafelbauweise vorkonstruiert und mit dünnen Blockbohlen verkleidet. Die Blockbohlen haben keine tragende Funktion und dienen als Fassade. Die Kreuzecken werden mit Stücken aus Blockbohlen versehen um eine Blockhausoptik zu erzielen.

Bei Holzhäusern in Blockhausoptik muss aufgrund der geringen Profilstärken ohne konstruktive Eckverkämmungen, Kreuzecken oder Holzdübel mit späteren Problemen in Form von Rissen, Knickbildungen oder Aufweichen des Holzes gerechnet werden.

Die Konstruktion als solches ist weitaus instabiler als bei einem echten Blockfertighaus. Der Bauherr sollte sorgfältig den Hersteller auswählen und genauesten von unechten Blockhausbauten zu unterscheiden wissen.

Ein Fertigblockhaus hält die Wärme ausgezeichnet im Gebäudeinneren

Die Wärmedämmeigenschaften von Holz sind ausgezeichnet. Ein Blockhaus Fertighaus erreicht bei einer einschaligen Wandkonstruktion mit Vierkantblockbalken schon gute bis sehr gute Wärmedämmwerte. Der von der EnEV geforderte U-Wert wird jedoch meist erst durch eine zweischalige Wandkonstruktion mit entsprechender Dämmung erreicht. Mit zunehmender Stärke der Blockbalken wird auch der Wärmedämmwert begünstigt. Die Entscheidung für ein Fertighaus als Blockhaus ist somit sehr von den qualitativen Aspekten der Konstruktion abhängig. Dazu zählt unter anderem die richtige Heiztechnik im Fertighaus.

Sie haben Interesse an einem Fertighaus als Blockhaus? Mit unserem Kontaktformular erhalten Sie schnell Antwort von mehreren Herstellern.

Weiterlesen zum Thema "Fertigbungalow"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Architekt

Entkalkungsanlage nachrüsten

Ist ein nachträglicher Einbau einer Entkalkungsanlage bei hartem Wasser sinnvoll?
Antwort von IBB Ingenieurbüro für Bauwesen

Es kommt darauf an.

Neue Fenster: Doppelverglasung oder Dreifachverglasung?

Unser Haus ist jetzt 38 Jahre alt. Aber auf einem guten neuen Stand. Jetzt steht der Fensteraustausch auf dem Programm. Meine Frage: Sollen die neuen Fenster eine Zweifach- oder Dreifach Verglasung haben? Jede Firma sagt etwas anderes. Die meisten meinen aber eine Dreifach-Verglasung ist zu dicht und es gibt Schimmel weil ja die ganze Luftzirkulation nicht so wie bei einem Neubau ist, und das Lüften alleine reicht nicht aus. Was ist Ihr Rat an uns?
Antwort von Montagebau Wagner

wir Reden um ca. 0,35 W/m²K (bei Schüco Living Fenster) mit einer 2 fach Verglasung Ug 1,1 und einer 3 fach Verglasung mit Ug 0,6 incl. warme Kante ist eine Differenz von 0,35 W/m²K. Nun entscheiden Sie selbst, unter Beachtung der bisherigen Antworten

Was kostet ein Holzhaus?

Uns interessiert, wieviel so ein Holzhaus ungefähr kostet. Ein Grundstück hätten wir. Wir haben leider überhaupt keine preislichen Vorstellungen. Wir stellen uns vor: ein Niedrigenergiehaus (Wärmepumpe, Photovoltaik, Pelletheizung), ca. 140qm Wohnfläche, normale Ausstattung.
Antwort von PlanSchmiede GmbH

Wir als Planungsbüro arbeiten im Bereich Holzständerbauweise mit 8 Hausherstellern zusammen, d. h. von Entwurfsplanung über Bauantragsplanung, Werkplanung bis Bauleitung. Die Kosten dieser Hersteller bewegen sich zwischen 1.600 - 2800 EUR / m² für ein Wohngebäude o. g. Grösse und mittlerer Ausstattung. Sofern man bereit ist, Eigenleistung zu erbringen (und sich das fachlich auch zutraut), kann man nochmal entsprechend sparen.

Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Haus-Experten beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Energie.
Jetzt Frage stellen