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Heizkosten sparen leicht gemacht

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Heizkosten machen einen stattlichen Teil des Budgets deutscher Haushalte aus. Ein neuer und effizienter Kessel ist schon ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu niedrigeren Heizkosten. Damit alleine ist es aber nicht getan. Damit Sie wirklich Heizkosten sparen, müssen Sie einen zweiten und gegebenenfalls dritten kritischen Blick über die Einstellungen des Kessels und die angebundenen Komponenten schweifen lassen. Dazu gehören Heizkörper, Rohrleitungen, Heizkörperthermostate, die Umwälzpumpe und nicht zuletzt der Speicher.

Alle diese Komponenten müssen sachgemäß eingestellt und gewartet werden. Verfahren wie der hydraulische Abgleich sorgen dafür, dass jeder Heizkörper gleichmäßig warm wird und so viel Wärme erhält, wie er benötigt. Das erfordert zwar ein wenig Mess- und Regelungsaufwand im Vorfeld - zu heiße oder kalte Heizkörper gehören dann jedoch der Vergangenheit an und Umwälzpumpe und Kessel leisten keine Überstunden mehr.

Neben der Technik zeichnen sich das individuelle Wärmebedürfnis und das Heizverhalten für die Energiekosten verantwortlich. Wer Heizkosten sparen möchte, kann beispielsweise durch eine bloße Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius die Heizkosten bereits um bis zu 6 Prozent senken. Auch mit dem richtigen Lüften verhindert man Energieverschwendung: mehrfaches kurzes Stoßlüften über den Tag verteilt ist deutlich effizienter als ein Fenster im Dauerkipp.

Energieberater und Heizungsfachbetriebe helfen gerne weiter, wenn es darum geht, Heizkosten zu senken.


Bildnachweise:

Richtig Heizen & Heizkosten sparen!: © Alexander Raths - Fotolia.com

Der Hydraulische Abgleich: © Dario Sabljak - Fotolia.com

Heizkörperthermostate: © fotohansel - Fotolia.com

Energieberater senken Heizkosten: © contrastwerkstatt - Fotolia.com

Erfahrungen & Fragen zum Thema Energieberater

Wärmepumpe vom Nachbarn sehr laut und sehr nah an Grundstücksgrenze: Was kann ich tun?

Mein Nachbar hat eine Mitsubishi Electric Wärmepumpe PUHZ-SHW112Y mit enem Abstand von 0,5 Meter an die Grenze gesetzt, betoniert auf zwei kleinen Fundamenten (an unsere künftige Terasse). Kinderzimmer ist gerade 4 Meter entfernt. Das Ding hat lauf Herstellerangaben 70 dB(a). Wo das Ding in Betrieb ging - 15 C kamen am Kinderzimmer noch 55 dB an. Heute früh um 8:00 bei 2 Grand waren es noch 48 dB (Handymesseung). Laut Schallrechner des Bundeverband Wärmepumpe müssten da 8 Meter Abstand sein. Immer wenn ich auf meiner Baustelle bin läuft das Ding recht nervig. Ich baue in Bad Mergentheim (BW). Was kann ich machen? Habe selber eine ROTEX Wärmepumpe, die ist wesentlich leiser und hat einen Abstand von 5 Metern zur Grenze.
Antwort von Energieberatung Stapff

Wärmepumpen können je nach Baurecht als Teil eines Gebäudes gesehen werden = Mindestabstand 3 Meter.

Zum Schallschutz finden sich Angaben inb der TZA Luft:
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm

Dazu eine Sammlung von Urteilen:
http://www.laerm-luftwaermepumpen.de/index.php/aktuelle-gerichtsurteile

Nachbarn sollten sich verstehen, müssen miteinander auskommen. Konfrontgation nutzt keinem. Warum tun Sie sich nicht zusammen und bauen Ihre beiden Wärmepumpen auf einen gemeinsamen Platz? Schon mal ans Garagendach gedacht? Oder ein Satteldach auf die Garage und darunter die WP versteckt?

Es gibt schallhemmende Gummipuffer (Maschinenbau) als Lager, richtig platzierte Schallschutzwände, und mehr

Winterliche grüße
Herbert Stapff

Gaskombitherme austauschen: Einbau einer neuen Heizwerttherme möglich?

Ich stehe vor dem Austausch meiner Gaskombitherme Junkers zwr 18 - 1 ke. Sie ist etwas über 30 Jahre alt... Muss ich nun eine Brennwerttherme einbauen (nach aktueller Gesetzeslage) oder kann ich wieder eine Heizwerttherme (Kombigerät) wählen? Ich persönlich würde gerne wieder eine Heizwerttherme einbauen, am besten wieder Junkers. Die Wohnung ist 74 Quadratmeter groß.
Antwort von Ingenieurbüro für effiziente Energieanwendung

Seit dem 26. September 2015 ist die Neuinstallation von Heizwertgeräten im gesamten EU-Gebiet verboten. Es gibt Ausnahmen, die die Fälle der Mehrfachbelegung von Schornsteinanlagen atmosphärischer Geräte betreffen.
Der Ersatz von alten Heizwertgeräten bedarf einer Anpassung des vorhandenen Abgassystems und einer Anlage zur Abfuhr des anfallenden Kondensates aus der Brennwerttechnik. Denn nur Brennwertgeräte sind dann als Neuinstallation zulässig. Der Austausch von Bauteilen an Heizwertgeräten ist so lange möglich, wie die Herstellerindustrie diese Bauteile nachliefert.
Es ist immer sinnvoll, die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Er nimmt die Anlage sowieso ab.
Hinweis: 1. Bei Weiterbetrieb von Heizwertanlagen ist der Einsatz von Hocheffizienzpumpen sinnvoll.
2. Einsparungen durch neue Brennwerttechnik ist immer auch von der nachgeschalteten Wärmeverteilung im Gebäude
abhängig, d.h. von der erforderlichen Vorlauftemperatur.
3. Der Ersatz von Wärmeerzeugern macht einen hydraulischen Abgleich der thermostatischen Heizkörperventile
erforderlich, besonders wenn Fördermittel generiert werden sollen.

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