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    Ein Ausbauhaus gestattet flexible Bauplanung

    Fertighäuser muss man nicht bezugsfertig errichten lassen - man kann sie auch in verschiedenen Ausbaustufen erwerben. Den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen angepasst, erhält der Eigentümer ein Fertighaus, das im Rohbau übergeben wird und dessen Innenausbau er eigenständig teilweise oder ganz übernimmt. Das Ausbauhaus bietet handwerklich geschickten Bauherren großzügige Gelegenheit, beim Innenausbau selbst Hand anzulegen und somit gleichzeitig die Kosten zu senken.
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    Fertighaus & Ausbauhaus - Wie fertig ist ein Ausbauhaus?

    Fertighaus als Ausbauhaus© Arpad Nagy-Bagoly - Fotolia.comFertighaushersteller bieten bei Ausbauhäusern verschiedene Ausbaustufen an. Ein Ausbauhaus ist auch ein Fertighaus. Anders als ein schlüsselfertiges Fertighaus wird dem Bauherren ein gewisses Maß an Eigenleistung abverlangt. Je nach eigenem fachlichen Wissen und handwerklichem Geschick kann der Bauherr seine eigenen Leistungen wählen. Dies bringt zusätzlich finanzielle Vorteile.

    Allerdings sollte man sich im Voraus gut überlegen, ob die finanzielle Einsparung durch Eigenleistungen am Haus die investierte Zeit dafür überwiegt. Je nach Vertrag mit dem Hersteller müssen beim Ausbauhaus eventuell Estriche, Bodenbeläge oder aber der Einbau der kompletten Heizungsanlage selbst übernommen werden. Eingeständnisse der eigenen handwerklichen Grenzen können sich hier nachhaltig auf den Einzugstermin oder das Budget auswirken.

    Das Hinzuziehen eines unabhängigen Bauleiters ist in jedem Fall ratsam, egal für welche Ausbaustufe sich der Bauherr entscheidet. Dieser behält nötigenfalls den Überblick über die Bauabschnitte und die Materialbeschaffung, falls diese nicht vom Fertighausanbieter erfolgt. Bei der Materialbeschaffung sollte der Bauherr nicht zwingend Kosten einsparen wollen. Eine Beratung im Fachhandel ist bei nicht ausreichender Fachkenntnis besonders wichtig.

    Beispiel für ein umfangreiches Mitbauhaus

    Das umfangreichste Ausbauhaus mit der größten Eigenleistung sähe folgendermaßen aus: Angeboten wird ein Ausbauhaus in den meisten Fällen ab der Bodenplatte. Ist ein Keller zum Haus gehörig, gilt das Ausbauhaus ab der Oberkante der Kellerdecke. Das Ausbauhaus verfügt beim Aufstellen über alle Außenwände, Innenwände, über ein bereits eingedecktes Dach sowie den Schornstein. Die Dachunterschicht sollte ebenfalls bei der Übergabe fertiggestellt worden sein. Die Außenwände beim Ausbauhaus werden im Vorfeld bereits wärmegedämmt.

    Handelt es sich bei dem Fertighaus Ausbauhaus um ein zweigeschossiges Haus, werden notwendige Treppen ebenfalls bereits eingebaut.  Der gängige Umfang bei der Lieferung durch den Hersteller beinhaltet außerdem eine fertig verputzte oder verkleidete Fassade sowie fertig montierte Fenster und Türen (Haustüren sowie Terrassentür). Üblicherweise sind Rollläden für die Fenster auch bereits montiert. Leerohre für für die Verlegung von elektrischen Leitungen sowie Rohrleitungen für den Wasseranschluss, Abwasser und die Gasleitungen sind beim Fertighaus Ausbauhaus bereits bei der Lieferung vormontiert. Der Bauherr erhält bei der Übergabe ein wärmegedämmtes und gegen Regen geschütztes Haus, dessen Innenausbau er nun eigenhändig und unabhängig vornehmen kann. Noch mehr Eigenleistung kann man nur erbringen, indem man ein sogenanntes Selbstbau-Fertighaus errichtet.

    Ausbaupakete unterteilen die Eigenleistung in übersichtliche Arbeitsschritte

    In der Praxis entscheiden sich die meisten Bauherren allerdings für einen Kompromiss zwischen den beiden Extremen Eigenleistung vs. Schlüsselfertig. Schließlich hat man nicht unbedingt in allen Bereichen die nötige Expertise. Deswegen bieten die meisten Fertighaushersteller vorgefertigte Ausbaupakete an. Diese Ausbaupakete umfassen meist deutlich umrissene Tätigkeiten mit den entsprechenden Bauteilen, die man vertraglich geregelt dazu- oder abbucht.

    Dazu zählen beispielsweise:

    • ein Heiztechnikpaket, bei dem man den Brennwertkessel mit passendem Speicher und der Verrohrung plus eventuell einer Solarthermieanlage selbst montiert,
    • Ein Dämmungspaket, bei dem man Dämmungsarbeiten im Dachgeschoss selbst übernehmen kann,
    • Pakete mit Fenstern und Türen zur Selbstmontage,
    • oder auch Elektro- und Sanitärpakete.

    Natürlich kann man auch praktisch alle anderen anfallenden Arbeiten bei persönlicher Eignung selbst übernehmen. Im Zweifel sollte man einfach mit dem Anbieter genaue Rücksprache halten - generell halten diese für alle Bereiche die entsprechenden Pakete bereit.

    Rechnet sich die Muskelhypothek?

    Das kann man mit einem klaren "Jein" beantworten. Viel hängt vom individuellen Zeitfenster, den eigenen Fertigkeiten und den Absprachen mit dem Anbieter ab. Der Verband Privater Bauherren e.V. zieht ein gemischtes Fazit anhand einer Untersuchung aus dem Jahr 2008 anhand von Münchener Baupreisen an einem Referenzobjekt auf drei Etagen mit 140 Quadratmetern Wohnfläche.

    Demnach könne man beispielsweise durch Tapezier- und Malerarbeiten durchaus bis zu 7800 Euro sparen, müsse jedoch im Alleingang einen Zeitaufwand von circa 190 Stunden einplanen, während man durch Dachausbau und -Dämmung 5300 Euro sparte (Zeitaufwand 130 Stunden). Das Verlegen von Fliesen sparte demnach 4200 Euro bei 100 Stunden, der Einbau von Fußbodenbelägen spare 3900 bei 90 Stunden Arbeitszeit und das Einsetzen der Zimmertüren hätte Kosten von 1000 Euro bei einem Zeitaufwand von ungefähr 20 Stunden vermieden. Unter obigem Link finden Sie weiterführende Informationen vom VPB dazu.

    Bei guter gegenseitiger Absprache ist das Mitbauhaus ein attraktives Angebot

    Nach dem fertigen Ausbau kommt die Bauabnahme durch das zuständige Bauamt. Ist das Installationspaket zum Innenausbau beim Fertighaushersteller erworben worden, gelten hier die Gewährleistungen sowie die geltenden Prüfungsrichtlinien. Heuert der Bauherr selbstständig Arbeiter an, die sein eigens beschafftes Material verbauen, komm es häufig zu Komplikationen.

    Das Bauamt kann die Bauabnahme verweigern,wenn die Installationen nicht von einem zuständigen Meisterbetrieb abgenommen wurde. Das Fertighaus Ausbauhaus ist demnach eine Option, sein Haus in weiten Teilen selbstständig zu gestalten, birgt jedoch auch einige Tücken. Wer über viel Fachkenntnis, handwerkliches Geschick sowie ausreichend Zeit verfügt, kann hier Geld einsparen. Achten Sie allerdings darauf, die Eigenleistung und die Arbeiten des Anbieters genau vertraglich zu fixieren!

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de