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Strom sparen & Energiekosten senken

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Stromkosten sind ein beachtlicher Teil der monatlichen Energiekosten. Angesichts der aktuellen Preislage empfiehlt es sich, sparsam mit dem Verbrauch umzugehen. Auf dieser Seite haben wir zusammengestellt, wie Sie richtig Strom sparen können. Finden Sie heraus, wie Sie Ihren Stromverbrauch korrekt berechnen, welche Geräte am meisten Strom benötigen und Sie durch anderes Nutzungsverhalten Strom sparen können, zum Beispiel mit Hilfe von Strommessgeräten oder das Vermeiden von unnötigen Stromkosten durch Geräte, die permanent im Standby verweilen.

Zum Strom sparen gehört auch der Bezug von Elektrizität über einen vorteilhaften Tarif. Viel zu viele Menschen bleiben im automatischen Grundtarif, ohne sich um Alternativen zu bemühen. Ideal ist es, wenn man nicht nur einen preiswerten, sondern auch einen umweltfreundlicheren Tarif findet. Wie Sie den richtigen Tarif finden, haben wir im Kapitel "Strom sparen mit Ökostrom" für Sie zusammengestellt.

Dazu finden Sie hier Hintergrundinformationen zum deutschen Strommarkt, wie Sie auch bei der Beleuchtung Strom sparen und wie ein Energieberater Ihnen dabei helfen kann, nicht nur Ihre Stromkosten deutlich zu reduzieren. Mit unserem kostenfreien Anfrageformular erhalten Sie schnell und unkompliziert Kontakt mit bis zu fünf erfahrenen Fachleuten aus Ihrer Umgebung.

Bildnachweise:

Stromverbrauch im Haushalt messen und senken: © Aamon - Fotolia.com

Strom sparen mit Smart Meter: © euthymia - Fotolia.com

Strom sparen mit Ökostrom: © womue - Fotolia.com

Strom sparen & Warmwasser: © tournee - Fotolia.com

Strommarkt in Deutschland: © mahey - Fotolia.com

Strom sparen mit Energiesparlampen: © highwaystarz - Fotolia.com

Energieberater helfen Strom sparen: © contrastwerkstatt - Fotolia.com

Erfahrungen & Fragen zum Thema Elektriker

Neuer Zählerschrank bei Installation einer Photovoltaikanlage?

Liebe Experten, ich denke darüber nach mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen. Ein Bekannter meinte aber, dass ich dazu auch einen neuen Zählerschrank installieren lassen müsste und, dass das teuer würde. Stimmt das? Muss ein neuer Zählerschrank installiert werden? Und wenn ja was kostet das?
Antwort von Arnold Dach und Solar GmbH

Es muss nicht generell ein neuer Zählerschrank installiert werden.
Nur wenn der vorhandene Zählerschrank nicht mehr den aktuellen Richtlinien entspricht, oder wenn keine neue Messeinrichtung (z.Bsp. digitaler Stromzähler) mehr eingebaut werden kann, weil eine fachgerechte Nachrüstung (z.Bsp. Zählertafel) nicht mehr möglich ist.
Genaue Auskunft kann man beim zuständigen Netzbetreiber erfragen.

Nachtspeicherheizung demontieren

Meine Oma besitzt einige Nachtspeicherheizungen in verschiedenen Zimmern. Einige sind kaputt und fressen nur Strom. Ich habe an den Seiten die Leitung für die Speicher abgeklemmt. Leider meine ich immer noch zu hören, dass Strom durchläuft. Es macht immer klack, klack, wenn er sich aufladen möchte. Ich wollte gerne die ganze Leitung kappen an der Wand. Ich kenne nur Leitungen die mit Ringaugen an der Wand befestigt sind. Diese Leitungen gehen direkt in die Wand. Wie kann ich diese abklemmen und es abdecken? Wie muss ich vorgehen? PS: Elektriker ( 8 Elektriker im Umkreis von 30 Kilometern) wollten für nur eine Heizung abklemmen zwischen 325 - 450€ haben und ich muss 3 entfernen. Bilder: Stromkasten: http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=c2d1d1-1516396682.jpg Heizung: http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=bbe076-1516396744.jpg Leitung zur Wand: http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=f5d03e-1516396775.jpg
Antwort von griesohn-solar GmbH

Schalten sie einfach dien Sicherungen für die entsprechenden Geräte ab. Dann brauchen sie die Leitungen nicht abklemmen. Das wäre Elektriker-Arbeit.
Aber was ist, wenn die Oma friert?

Einfamilienhaus von 1966: Grundsanierung + Renovierung: Beratung und Kosten?

Hallo, ich plane eine Komplettsanierung und Renovierung eines Einfamilienhauses aus dem Jahr 1966. Hierzu bin ich auf der Suche nach Kosteneinschätzungen und Fachprofis aus meiner Region: Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden? Was kostet die Verlegung von Echtholzparkett, mittlere Preisklasse für ca. 115 qm, davon sind 23 qm Granit zu entfernen? Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Was kostet ein Trockenbau von ca. 2 Meter? Was kostet die Entfernung von ca. 9 Meter nicht tragenden Innenwänden zu entfernen? Was kostet ein Bauleiter? Was kostet Teppich zu verlegen, mittlere Preisklasse, alter Teppich zu entsorgen, ca. 90 qm? Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß? Was kostet ein neuer Sicherungskasten mit F1 Sicherungen? Was kostet ein neues Balkongelände, Stahl gebürstet ca. 3 Meter? Was kostet ein Maler für die komplette Streichung eines Hauses in weißer Farbe, ca. 250 qm inkl. Keller (leer geräumt)? Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche?
Antwort von Energieberater Kruft

Das sind ja ganz schön viele Fragen:

Was kostet eine Pelletheizung (zzgl. laufende Kosten) für ein Einfamilienhaus mit ca. 180 qm Wohnfläche, 2 Kellerräume dazu wären vorhanden?
Auf dem Lande ca. 20.000€ plus Lager, in Münschen etwa 10.000€ mehr


Was kostet eine Vollwärmedämmung eines EFH mit ca. 220 qm zu isolierende Fläche? Ohne Detailanpassungen 130 €/m² plus 20-30 € für ein System, das nicht nach 5 Jahren anfängt zu veralgen (mineralisches System), Öko nochmals 20-30 € extra (Schafwolle, Holzfaser, etc.)

-> mit Pellets+Vollwärmeschutz und noch ein wenig mehr ist sicherlich eine Förderung als Effizienzhaus möglich -> bis zu 30% Zuschuss, die man Vorher (!) beantragen muss, dazu kommt ggfs. noch BAFA und Bayern 10000

Was kostet ein Bauleiter? ohne Haftung 70-100 €/h brutto ansonsten nach HOAI= ca. Bausumme (inkl. Anteil mitzuverarbeitende Bausubtanz) x 5%

Was kostet ein Türrahmen mit zwei Türen, Scharniere zu jeder Seite und zwei Schallschutztüren aus Holz, weiß?


Was kostet ein Außenanstrich eines EFH Hauses, Farbe Grau, ca. 200 qm Fläche? mit Gerüst ca. 30-45 €/m²

Hoher Stromverbrauch trotz PV und Einspeisung: Wo liegt die Ursache?

Wir haben ein Einfamilienhaus mit 4 Personen. Nach unseren Zählern verbrauchen wir 5000kWh/Jahr Strombezug aus Netz, wir speisen ca. 6000-7000kWh ein und haben laut Ertragszähler ca. 9500-10000kWh Gesamt PV Ertrag. Nach dieser Rechnung hätten wir einen Gesamt-Stromverbrauch von fast 8000 kWh/Jahr. Ich kann das fast nicht glauben. Es sind jedoch seit unserem Einzug seit 3 Jahren die ungefähr gleichen Messwerte. Wo liegt hier das Problem? Wir hatten auch davor in unserer Wohnung nie einen solch hohen Wert. Ich vermute mittlerweile, dass es ein Problem mit den Zählern ist? Wir haben einen kombinierten Zähler für Bezug/Einspeisung der Netze mit wechselnder Anzeige (elektronisch). Der PV Zähler sitzt auch im Kasten, ist aber separat.
Antwort von Ingenieurbüro Energieexperten-Südwest

Ich vermute mal, dass Sie schlicht und ergreifend große Stromverbraucher haben. Da müssen Sie schon auf die Suche gehen. Was ist anders als in der früheren Wohnung? Zusätzliche Geräte? Gefriertruhe? Computer im Dauerlauf?
Wie wird das Haus denn eigentlich beheizt (Wärmepumpe mit el. Heizstab?) und wie wird warmes Wasser erzeugt?

Stromausfall, Geruch aus dem Sicherungskasten

In meiner Wohnung ist gestern Abend plötzlich der komplette Strom ausgefallen. Laut meinem Sohn hat es aus dem Sicherungskasten gerochen. Seltsam ist, das nicht eine einzige Sicherung rausgesprungen ist, kein FI oder die Hauptsicherung gar nichts. Wir habe zur Sicherheit die Hauptsicherung im Keller raus gemacht. Woran kann das liegen? Ist das etwas das der Vermieter in Ordnung bringen lassen muss?
Antwort von PET Pruss Elektro-Technik

Dringend einen Fachmann drüber schauen lassen!! Sicherungen bis dahin DEFINITIV ausgeschaltet lassen!!!
Lebensgefahr bei fahrlässigen wieder einschalten ohne zu wissen, was genau Sache ist.
Vermutlich ist das ganze vom Vermieter zu erledigen und zu beauftragen.
Wie alt ist der Sicherungskasten sowie Innenleben ungefähr?

Verbrauchte Kilowattstunden versus Verbrauchseinheiten

Das Verhältnis zwischen verbrauchte KWh und abgelesenen Verbrauchseinheiten := VE pro Jahr für eine 80qm Wohnung lag bei mir über Jahre immer gleich bei (KWH/VE=1,84) . Plötzlich liegt es bei 2,5. Frage: Muß es nicht so sein, dass sinkende VE auch sinkende KWh nach sich ziehen, bei sonst gleichem Bedingungen für die gleiche Wohnung ? Speziell bei mir sind die Verbrauchseinheiten pro Jahr um 35% gegen über dem Vorjahr gesunken, die berechneten KWh im gleichen Zeitraum aber nur um 12%.
Antwort von Energieberatung "WattWenig"

Die Frage lässt sich nur zum Teil beantworten da einiges an Informationen fehlt.

Ich vermute es handelt sich um kWh Erdgas und die Verbrauchseinheiten sind die Einheiten auf dem Heizkostenverteiler.

Die Heizkostenabrechnung ist eine Verteilrechnung. Dies bedeutet, dass der Bezug von Erdgas/kWh in Abhängigkeit der Grundkostenregelung (50/50 bis 30/70)auf die Summe aller Einheiten verteilt wird.

Deshalb kann es dazu kommen, das bei einem entsprechenden Verbrauchsverhalten die erfassten Einheiten in der Eigenen Wohnung gegenüber dem Erdgasbezug deutlich mehr "sinken". Demgegenüber kann es aber genauso passieren das trotz sinkendem Erdgasverbrauch der eigenen Wohnungsverbrauch deutlich steigt.

Betrachtet man das GESAMTE Gebäude, ist es i.d.R. tatsächlich so, dass Energiebezug und die Summe ALLER Einheiten annähernd parallel steigen oder sinken.

Durchlauferhitzer: Lautes Dröhnen trotz Neugerät

Wir haben kürzlich von einem Elektriker einen Siemens-Durchlauferhitzer DE2124407M eingebaut bekommen. Obwohl an der gleichen Stelle wie der Vorgänger von Stiebel montiert, leiden wir nun bei der Warmwasserentnahme unter einer starken Gräuschentwicklung (keine Fließgeräusche, sondern eher ein Dröhnen). Leider weigert sich der Elektriker, dieses Gerät durch ein Modell einer anderen Firma zu ersetzen, da der Siemens-Kundendienst keinen Fehler feststellen konnte. Ist es wirklich so, dass alle neueren Geräte jetzt nicht mehr gedämmt und deshalb so laut sein sollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der technische Fortschritt in diesem Fall ein Rückschritt ist.
Antwort von Hanke electronic

Sehr geehrter Kunde,
laut Ihrer Beschreibung wurde nachdem Einbau der Durchlauferhitzer nicht entlüftet. Wenden Sie sich an einem Gas/Wasser Installateur oder Elektriker der dieses Spektrum mit anbietet. Wenn Sie die Dienstleistung bereits bezahlt haben, reklamieren Sie diese und bitten um Nachbesserung. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit sich bei der Handwerkskammer in Berlin zu beschweren und die mangelhafte Dienstleistung anzeigen.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Hanke Handwerksmeister und Sachverständiger für Elektro-und Informationstechnik)

Problem mit Kaco Wechselrichter und DC-Freischalter

Wir haben einen Kaco Wechselrichter und DC-Freischalter (28 Module). Kurz nach Garantieablauf funktioniert die Anlage nicht mehr. Ein Elektriker baute inzwischen unnötig einen neuen DC-Freischalter ein und meinte dann, es liegt wohl am Wechselrichter. Unsere Frage: am DC-Schalter lliegt auf Stellung 1 keine Spannung an, nirgends. Stellung 0 liegt Spannung (500 V) am Pluspol an. Netzseitig liegen am Wechselrichter 235 V an. Deutet das wirklich auf ein Wechselrichterproblem hin? Vielen Dank.
Antwort von Dieter Kauer

Hallo!
Habe gerade bei einem Fronius-Wechselrichter ein ähnliches Problem so behoben:
DC-Schalter am Wr ausschalten. PV-Sicherung AC im Veteiler/Zähleranlage ausschalten.
5 Minuten warten.
PV-Sicherung wieder ein,DC-Schalter wieder ein.
WR machte dann Testläufe wegen vorhandener AC-Spannung und lief nach ca. 2-3 Minuten wieder hoch.
Anlage läuft.
Wenn dann nichts geht, muss ein Fachmann mal die DC-Spannung messen, ob da eine Unterbrechung in einem String ist!
Zeigt der WR einen Fehlercode?

Hager FI/LS Neutralleiter anklemmen

Ich möchte einen Hager FI/LS einbauen (ADX416D),bin mir aber nicht sicher wo der Neutralleiter angeklemmt wird, da das Teil ohne Bezeichnungen ist. Nur ein Schaltbild darauf aus dem ich nicht ganz schlau werde. Können Sie mir da weiterhelfen ?
Antwort von Elektrotechnik Lau

Da steht ein N drauf

Batterietypen: Unterschiede?

Wer kann mir die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Batterien erklären? Dabei geht es besonders um die Punkte Leistung und Lebensdauer, Kosten, Ladezyklen, sowie das Tiefentladungsverhalten: - Litihium taunat - Lithium Ionen - Lithium Mickel Graphit - Blei - Blei Gel
Antwort von Erema UG

Eine universitär oder wissenschaftlich sicher interessante Frage. Bei den Antworten wird es mehr Glauben, Ideologie und Nichtwissen oder Halbwissen geben, als bei den Themen Energiewende und Klimawandel. Für den Anwender aber irrelevant. Der braucht eine Technologie, die seine Bedürfnisse und Anforderungen zuverlässig abdeckt.

Zunächst Mal die Korinthen sauber abgelegt: Batterien sind keine Speicher. Sie sind Behälter mit einmaliger Entlademöglichkeit. Korrekterweise müsste es Akkus heißen. wenn man also hinter der Kommastelle herumdiskutiert...

Vorab: Blei und Blei-Gel Akkus arbeiten auf einer Säure-Basis. Genau wie Salzwasser-Akkus. Letztere haben gegenüber Blei-Gel oder Blei den extremen Vorteil dass Sie keinerlei Entsorgungsproblem mit ich bringen, wenn sie abgenutzt sind.

Mit den Blei-Akkus gemein haben Sie eine äußerst geringe Energiedichte. Bedeutet, man braucht eine Unmenge Platz für beide Technologien. verstärkt wird das bei Blei-Technologie auch noch durch die äußerst geringe Entladetiefe (DOD). Das arbeitsfähige Energievolumen (Kapazität) liegt bei 50% der Brutto-Kapazität, wenn man die Lebensdauer möglicht lange erhalten will. Bei Salz-Wasser ist da nicht so, die kann vollständig entladen werden. Leider ist die Salz-Wasser-Technologie aus Marketinggründen sehr teuer ( ca. 900 € / kWh).

Damit sind wir beim eigentlichen und einigen Vorteil der Blei-Technologie: Preis. Der liegt bei 40 € / kWh bis 150 €kWh, je nach Hersteller und Installateur. Der größere Anteil hängt daran, dass es nicht viele Installateure gibt, die diese Technik im Privatbereich installieren können und wollen.

Betrachtet man die Leistung, die diese Technologien zur Verfügung stellen können, ist es ähnlich, Viel Leistung erfordert enorm viel Platz und solide Schwerlastfundamente. Für Privatleute und Gewerbe bis Mittelstand vollkommen uninteressant. Wer baut sich eine Lagerhalle ans Wohnhaus?

Diesen Technologien eigen: Die Akkus sind nicht aus Zellen aufgebaut, sondern aus relativ großen Blöcken. wer ins Auto schaut, weiß dass er 12 V Spannung nur aus einem ziemlichen Brocken von Batterie heraus geliefert bekommt.

Für große Leitungen und hohe Kapazitäten im stationären Bereich empfiehlt sich Redox-Flow-Technik, auf die ich hier nicht eingehen will. Alternativ Natrium-Schwefel.

Li-Ion ist keine spezielle Technologie, sondern eine gesamte Akku-Familie. Die einzelnen Bezeichnungen beziehen sich auf die Zell-Chemie: Lithium in Verbindung mit Titan, Mangan, Kobalt oder z. B. Eisenphosphat. Gemeinsam mit allen, dass Lithium eine vergleichsweise hohe Zellspannung auf kleinem Raum liefert. Damit kann man durch passende Aggregation der Zellen mit wenig Material bereits anständige und nutzbare Spannungen aufbauen.

Li-Ion Technologie ist seit Anfang der 70 Jahre gängige Technik bei verschiedenen Anwendungen.

Der erste Tesla (Roadster) und das aktuelle Model S der ersten Generationen hat seine Leistungen nur durch die kluge Verschaltung von Zellen eines seit mittlerweile 25 Jahren verwendeten Typs erreichen können. Diese Zellen sind mittlerweile durch Weiterentwicklungen ersetzt. Ebenso weiterentwickelt wurden einzelne Komponenten zur Messung und Überwachung. Heute noch von realer Feuergefahr zu sprechen ist in etwa so, als würde man vom Autofahren abraten. Wobei dabei das Unfallrisiko um den Faktor 1.000 höher ist.

Ich würde mich allerdings nach wie vor keinem "Black-Box" Hersteller ausliefern, der mir ein fertiges Produkt mit großem Markennamen und ohne offene Zugangsmöglichkeiten und offenen Schnittstellen andrehen will und dabei nur auf eine großen Namen setzt. Mit anderen Worten: Kein Deutscher Hersteller hat eine Kompetenz, die die der chinesischen Hersteller übertrifft. Die kaufen alle dort ihre Komponenten und Ingredienzien ein.

Für stationäre Anwendungen empfiehlt sich derzeit Li-Fe-Po-Technik, die kein bisschen feuergefährlich ist. Dieses älteste Kind der Familie ist robust, lässt bis zu 20.000 Zyklen und mehr zu, ist das schwerste Kind in der Familie mit etwas weniger Energiedichte und bietet aktuell das beste Preis-Leistungsverhältnis. LiFePo mag keine tiefen Temperaturen. Deshalb wird Sie geschützt aufgestellt und nur an Orten die nicht unter den Gefrierpunkt fallen.
Allerdings zerlegt es Blei-Akkus auch bei Frost. Nicht sofort, aber nach ein paar wintern sicher. Kennt jeder Autofahrer.

Hier in Germanien werden LiFePo als stationäre Speicher gesehen, nicht geeignet für Mobilitätsanwendungen. Ungeachtet dieser einhelligen Meinung - Meinung ist nicht da gleiche wie faktisch untermauertes Wissen - baut der chinesische Hersteller BYD bereits seit zwei Jahren ein SUV, den BYD 6, mit LiFePo-Akku und 400 Kilometer Reichweite. Dieses Fahrzeug ist aktuell mit dem NISSAN LEAF das meist gebaute Elektrofahrzeug der Welt (109.000 Stück in 2016), wird den LEAF aber in 2017 weit hinter ich lassen. Hier bei uns kann es als Einzelzulassung erworben werden. Liegt bei ca. 60.000 Euro.

Die Zell-Chemie aller Li-Ion Technik ist ähnlich. Das wichtigste Unterscheidungskriterium mit das Verhältnis von Kapazität (kWh) und Leistung (kW).

Der Physiker und der Techniker benennen die Kapazität eines elektrochemischen Speichers in C (Coulomb), den Energiegehalt indirekt in Ah (Amperestunden), die Energie in J (Joule) und die Leistung in Watt 1.000 Watt = 1 KW = 1,3 PS). Für den wirtschaftlich orientierten Nutzer ist das zu viel nutzlose Information und nur schwer vergleichbar.

Deshalb bürgern sich kW (MW GW) für Leistung und kWh für Energiemenge als Mengenangabe mehr und mehr ein. (Auch wenn sich PS und Kalorien noch immer hartnäckig halten, obwohl sie recht ungenau sind).

Doch zurück zum Gegenstand. LiFePo hat für gewöhnlich ein Verhältnis von ca. 1 kW : 2 kWh oder 1 kW : 4 kWh. Ein LiMnCo Akku kann dagegen durchaus mit 1 kW : 1 kWh oder auch 4 kW : 1 kWh erworben werden.

Bestimmt werden diese Verhältnisse durch die interne Verschaltung und Steuerung der Zellen. Die Konseqeuenzen bei hohen Abweichungen sind hohe Be- und Entladeströme, hohe Beanspruchung der Zellchemie und verminderte Lebensdauer. In anderen Worten: Mit wenig Zyklen relativ schnell kaputt.

Beispiel: Ich fahre einen NISSAN LEAF mit jetzt 100.000 km. Der ist fünf Jahre alt, hat einen Akku mit 24 kWh Kapazität und kann 80 KW Leistung abrufen. 100.000 km bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 10 kWh / 100 km entspricht jetzt ca. 1.000 Zyklen. In fünf Jahren. Das System gewährt mir mittlerweile nur noch 50% nutzbare Kapazität. Allerdings gibt es für die Elektronik und die Software keine offene Schnittstelle. Das bedeutet, ich weiß nicht, ob die Zellen nachlassen oder ob die Software einfach nur aus Sicherheitsgründen abregelt. Die nutzbare Kapazität des Akkus liegt ohnehin bei 80% der Brutto-Kapazität. Mehr lässt die Software nicht zu.

TESLA gibt auf seine LI-Ion Akku im Fahrzeug 8 Jahre Garantie.

Alles in allem: Unter dem Strich kommt es aber immer zu allererst auf die beabsichtigte Nutzung an, wenn man einen Speicher haben will. Dann auf den verfügbaren Platz. Blei-Speicher sind seit Jahrzehnten gängige Technik. Nur weiß niemand was davon. Es gibt dazu keine öffentliche Wahrnehmung.

Gegen modernere Technologien spricht technisch überhaupt nichts. Man benötigt ein zugängliches, auch für den Kunden offenes, transparentes Produkt, den richtigen Berater (keinen der üblichen Verkäufer, die in Haus kommen) und kein "Markenprodukt".

Der Herstellungspreis bei TESLA Liegt inzwischen übrigens bei unter 100 USD / kWh. Am Markt fallen die Endpreise derzeit stark und werden im nächsten Jahr unter 1000 € / kWh für den Endverbraucher liegen. Und dann langsam weiter fallen. Entsorgungsprobleme werden nicht auftreten, da die Knappheit bei Lithium auch die Hersteller stationärer Systeme dazu zwingen wird, die Systeme nicht mehr zu verkaufen, sondern nur zur Nutzung zu überlassen. Bei der Elektromobilität gehen einige Hersteller bereits so vor.

Diese Konstellation kann nur durch neue Technologien wie die Magnesium-Technik gebrochen werden. Allerdings hat Li-Ion noch immer ein technisch nicht erschlossenes Steigerungspotential von ca. 300 %. Zudem werden Li-Ion Techniken in absehbarer zeit nicht mehr für Großspeicher eingesetzt werden, wie es Elon Musk derzeit in Australien macht.

Dafür hat ein pfiffiges Team an der Uni Jena eine neue Redox-Flow-Technik entwickelt, die gerade in einem Kavernenspeicher in Ostfriesland umgesetzt wird. Und diese Technik ist preiswert genug,um auch die umstrittenen Stromtrassen überflüssig zu machen.

Fazit: Kosten vergleichen Rentabilität abschätzen und dann einen versierten Berater suchen.

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