Wie Sie ein Fertighaus sicher planen

9. November 2020
Fertighäuser sind im Vergleich zu Massivhäusern schnell geplant und gebaut. Das ist so weit richtig. Ganz ohne Planung geht der Bau natürlich auch nicht vonstatten. In unserem Kurzleitfaden finden Sie alle Artikel zum Thema Fertighaus Planung in einer chronologischen Zusammenstellung. So können Sie den Planungsprozess Schritt für Schritt abarbeiten, wenn Sie ein Fertighaus bauen möchten.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de
FertighäuserBauen

Kurzleitfaden: Fertighaus bauen und planen

© Ingo Bartussek - Fotolia.comOhne passendes Grundstück gestaltet sich der Hausbau schwierig. Der Erwerb eines passenden Grundstückes für ein Fertighaus steht deshalb an erster Stelle, wenn Sie ein Fertighaus planen. Dass es groß genug für Haus und Garten sein und zum eigenen Budget passen sollte, versteht sich von selbst. Ebenso, dass man die Umgebung in die Planung mit einbezieht: wie weit sind Schulen entfernt, gibt es Einkaufsmöglichkeiten, wie hoch ist die Geräuschbelastung? 

Dazu gesellen sich oft Vorschriften des lokalen Bebauungsplanes. Er regelt die Abgrenzung von Baugrundstücken, wie hoch ein Gebäude sein darf oder welcher Anteil des Grundstückes tatsächlich bebaut werden darf. Erkundigen Sie sich bei den zuständigen Stellen nach entsprechenden Vorschriften.

Leider wird etwas naheliegendes gerne ignoriert oder bei Gesprächen übergangen: wie sich der Boden, auf dem man leben und sein Haus bauen will, eigentlich gestaltet. Schnell entstehen Probleme, wenn man die Beschaffenheit des Grundstückes ignoriert: die Palette an Widrigkeiten umfasst neben einem vielleicht nicht ausreichend tragfähigem Boden (Statische Probleme) ebenso die Gefahr von zu hoher Feuchtigkeit (ohne Schutz drückt Wasser in und durch die Bauteile) oder gar toxischen Altlasten von früherer Nutzung durch Gewerbe oder Industrie. Das kann schnell teuer werden, denn im Endeffekt trägt der Bauherr das Baugrundrisiko. Das bedeutet: kommt es zu Mehrkosten, muss der Bauherr dafür geradestehen. Man sollte also ruhig ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen und ein Bodengutachten durchführen.

Ästhetik, Barrierefreiheit und die Frage nach dem Keller

© JSB - Fotolia.comHat man das Grundstück sicher und der Boden ist geeignet, entscheidet man sich - falls nicht bereits getan - für einen Haustyp. Die Fertighausanbieter decken inzwischen so ziemlich alle gängigen Bauweisen ab: vom klassischen Fachwerkstil über das preisbewusste Einfamilienhaus bis hin zum repräsentativen Wohnen in einer Stadtvilla.

Von der Ästhetik zurück zu praktischen Fragestellungen. Wenn Sie ein Fertighaus bauen, sollten Sie in mehr als einer Hinsicht langfristig denken. Die Option, sein Haus von Anfang an barrierefrei oder seniorengerecht ausstatten zu lassen, sollte man nicht von vornherein verwerfen, auch, wenn das aktuell nicht unbedingt vonnöten scheinen sollte. Irgendwann könnte es notwendig werden, dann sind die Bauarbeiten nachträglich aber mit zusätzlichem Aufwand und Kosten gekoppelt.

Brauchen Sie einen Fertigkeller? Auch hier entsteht schneller Bedarf als man meinen möchte. Die Kosten sind mit ungefähr 20.000-30.000 Euro im Vergleich zum Gesamtaufwand vergleichsweise gering, während man sehr viel Fläche dazu gewinnt.

Achten Sie auf Energieeffizienz & sparsame Haustechnik bei der Fertighaus Planung

Wärmepumpe mit Solarunterstützung, Bild: Wolf GmbHIm nächsten Schritt sollten Sie sich Gedanken über Haustechnik und Energieeffizienz machen, wenn Sie Ihr Fertighaus planen: wie bekomme ich mein Haus warm und garantiere, dass die Wärme nicht schnurstracks wieder aus Fenstern, Türen, Dach und Wänden nach Draußen entflieht? 

Neubauten unterliegen den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) in einer kürzlich aktualisierten Version von 2014. Sie regelt kurz gefasst, wie viel Energie ein Gebäude benötigen darf, wie viel Energie es höchstens wieder abgeben darf und mit welchen Mitteln diese Ziele zu erreichen sind, wenn Sie ein Fertighaus bauen. 

Wer sich für diese Fragen nicht sonderlich interessiert, erhält mit einem Neubau eine EnEV-konforme Behausung, die im Vergleich zum deutschen Gebäudebestand sehr gut darstellt. Sie verbraucht dann deutlich weniger Energie als ein durchschnittliches bestehendes Haus.

Energiesparhäuser kosten mehr, amortisieren sich aber über die Lebensdauer

Grafik: Willink, passipedia.de, Lizenz: cc-by-sa 3.0Investiert man zu Beginn der Fertighaus Planung allerdings ein wenig mehr, kann man ein sehr viel energieeffizienteres Fertighaus bauen. Ein solches Energiespar-Fertighaus ist zwar teurer im Bau, spielt die höheren Kosten über die Lebensdauer aber auch wieder mehr als ein.

Dazu gesellt sich eine Förderung durch Geldgeber wie die KfW-Bankengruppe. Das Passivhaus ist die Königsklasse der energiesparenden Bauweise. Während alte Gebäude oft 150 bis 200 Kilowattstunden Heizenergie pro Quadratmeter im Jahr oder noch mehr fordern, begnügt sich das Passivhaus mit weniger als 20 Kilowattstunden pro Flächeneinheit. 

Die Heizung verantwortet den größten Batzen an der Energiebereitstellung. Dort sollten Sie also etwas genauer hinschauen, wenn Sie ein Fertighaus bauen.

Die Gasbrennwertheizung mit Unterstützung durch eine Solarthermieanlage ist mehr oder weniger zum Standard geworden. Auch in diesem Fall ist das im Vergleich zum Bestand eine vergleichsweise energiesparende Lösung die zudem sehr preiswert ausfällt. Wer die Heizkosten weiter senken oder weniger fossile Brennstoffe in Anspruch nehmen möchte, weicht auf alternative Heizsysteme aus: Wärmepumpen oder Pelletheizungen nutzen entweder zu Großteilen die Umgebungs- und Umweltwärme aus bzw. verfeuern einen nachwachsenden und regional verfügbaren Brennstoff. Und das zu niedrigeren Brennstoffpreisen. Allerdings sind die Investitionskosten höher.

Intelligente Haustechnik gewinnt in der Fertighaus Planung an Bedeutung

© Denys Prykhodov - Fotolia.com

Hausautomation und Haussteuerung sind derzeit stark im Kommen. Die Meinungen sind allerdings gespalten. Während manche Hausbesitzer Funktionen wie automatisch einsetzende Beleuchtung oder fernsteuerbare Fenster eher als nettes Gimmick betrachten, missen andere diese Funktionen nur noch ungern.

Umsichtig geplante Haustechnik bietet aber mehr als Haushaltshilfen für den Alltag: intelligente Steuersysteme helfen beim Energiesparen, indem Sie die Heizung optimal ansteuern oder sie erfüllen Sicherheitsfunktionen.

Dazu zählt zum Beispiel das automatische Ansteuern von Fernseher und Beleuchtung, um Anwesenheit des Bewohners zu simulieren. Man sollte die neuen Möglichkeiten der Hausautomatisierung und Haussteuerung also nicht von vornherein als Spielerei abtun und das Planungsgespräch mit dem Fertighausanbieter hier durchaus einmal vertiefen.

Muskelhypothek senkt die Baukosten

© Photographee.eu - Fotolia.comOb sie Spaß daran haben oder die Kosten senken möchten, sei dahingestellt: handwerklich gewiefte Bauherren mit Fachkenntnissen übernehmen Eigenleistungen, wenn sie ein Fertighaus bauen. Die meisten Fertighausanbieter haben die Eigenleistung in verschiedenen Ausbaustufen gruppiert. 

Die Bandbreite reicht vom Tapezieren oder das Fliegenlegen bis hin zur eigenhändigen Montage der Außendämmung. Man erhält dann je nach Umfang der Eigenleistung die entsprechenden Materialien und Werkzeuge gestellt und oft eine kurze Einführung in Kombination mit den Montageanleitungen dazu.

Bevor Sie endlich den Bauvertrag unterschreiben, sollten Sie unbedingt - und es lässt sich kaum oft genug sagen - Bauvertrag und Baubeschreibung so genau wie nur möglich prüfen! Leistungen, die nicht in der Baubeschreibung auftauchen, muss der Fertighausanbieter nicht durchführen. Auch, wenn man meint, diese oder jene Tätigkeit wäre doch eine Selbstverständlichkeit. Nein! Im Zweifel bleiben Sie dann nämlich auf Zusatzkosten sitzen und tragen im Endeffekt die Verantwortung. 

Sie wollen ein Fertighaus bauen und suchen noch nach einem seriösen Anbieter? Hier finden Sie Hausbauprofis in Ihrer Nähe. Diese beraten Sie gerne weiter.

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Unser Haus ist jetzt 38 Jahre alt. Aber auf einem guten neuen Stand. Jetzt steht der Fensteraustausch auf dem Programm. Meine Frage: Sollen die neuen Fenster eine Zweifach- oder Dreifach Verglasung haben? Jede Firma sagt etwas anderes. Die meisten meinen aber eine Dreifach-Verglasung ist zu dicht und es gibt Schimmel weil ja die ganze Luftzirkulation nicht so wie bei einem Neubau ist, und das Lüften alleine reicht nicht aus. Was ist Ihr Rat an uns?
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wir Reden um ca. 0,35 W/m²K (bei Schüco Living Fenster) mit einer 2 fach Verglasung Ug 1,1 und einer 3 fach Verglasung mit Ug 0,6 incl. warme Kante ist eine Differenz von 0,35 W/m²K. Nun entscheiden Sie selbst, unter Beachtung der bisherigen Antworten

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Leicht können sich die Profile schon gar nicht verziehen, sofern sie fachmännisch montiert wurden. Ich erlebe immer wieder, dass schlampige Monteure die Verklotzung zwischen dem Scheibenpaket und dem Rahmen entfernen. Diese Verklotzung stellt aber sicher, dass sich die Rahmen nicht verziehen. Besonders bei außen-farbigen Fenstern (anthrazit oder dunkle Holzdekore) ist es ausgesprochen wichtig, dass Elemente ab ca. 1 Meter Breite oder Höhe ein Dekompressionsventil haben, welches den Überdruck durch starke Sonneneinstrahlung abbaut. Ohne dieses montieren wir grundsätzliche keine Fenster mehr.

Das Vergilben gehört seit vielen Jahren der Vergangenheit an, die Kunststoffe heutiger Markenfenster leiden nicht unter diesem Mangel.

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Antwort von PlanSchmiede GmbH

Wir als Planungsbüro arbeiten im Bereich Holzständerbauweise mit 8 Hausherstellern zusammen, d. h. von Entwurfsplanung über Bauantragsplanung, Werkplanung bis Bauleitung. Die Kosten dieser Hersteller bewegen sich zwischen 1.600 - 2800 EUR / m² für ein Wohngebäude o. g. Grösse und mittlerer Ausstattung. Sofern man bereit ist, Eigenleistung zu erbringen (und sich das fachlich auch zutraut), kann man nochmal entsprechend sparen.

Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

Fragen zur Lüftung eines Effizienzhauses - Fensterfalzlüfter ausreichend?

Ich möchte dieses Jahr mein Haus sanieren und ein Effizienzhaus daraus machen. Eine Frage zur Belüftung: Da mein Haus ja winddicht saniert werden soll und ich keine Lüftungsanlage einbauen möchte, würde ich gern wissen ob diese Fensterfalzlüfter ok sind bzw. welche Fensterbelüftung vom Preis/Leistungsverhältnis ( die auch von der KfW akzeptiert werden ) Sie mir empfehlen würden.
Antwort von Ing.-Büro Prof. Dr. Loose GmbH

Fensterfalzlüfter sind passive Elemente und arbeiten naturgemäß nur, wenn zwischen Innen- und Außenraum eine Druckdifferenz besteht. In der Regel benötigen Sie zu den Fensterfalzlüftern also auch einen Ventilator der die verbrauchte oder feuchte Luft aus dem Gebäude absaugt. Nur so können Sie sicherstellen, dass die gewünschten Luftmengen tatsächlich bei jeder Witterung abtransportiert werden.
Näheres regelt die DIN 1946-6 (Lüftungskonzept)

Schimmelprobleme in KfW 70 - Effizienzhaus ohne Lüftungsanlage

Wir haben ein Haus mit KfW70 bauen lassen, wobei der Wert von n50 = 0,51 1/h mittels des Blower-Door-Tests ermittelt wurde. Das Haus hat keine Lüftungsanlage (der Bauträger hatte keine im Angebot gehabt und hatte der Einbau einer Lüftungsanlage nie in Diskussion gebracht). Darüber hinaus bekommen wir immer und wieder Schimmel an den gleichen Stellen. Kann der sehr niedrige Wert des n50 und die fehlende Lüftungsanlage die Begründung für die Schimmelbildung sein? Ist es gesetzlich vorgeschrieben, unter welchen Voraussetzungen eine Lüftungsanlage erforderlich wäre?
Antwort von Sachverständigenbüro Raffel

Ja, unter 0,6 liegen sie mit dem Wert im Passivhaus Bereich! Unter 0,5 hätte eine Bemerkung in das Protokoll gemusst, das der Mindestluftwechsel von 0,5 eingehalten werden muss.
Man sollte jetzt den damaligen EnEV-Nachweis prüfen! Diesen dann vergleichen mit dem jetzigen Zustand.
Dann auf die suche gehen, warum an den bestimmten Stellen immer Schimmelpilz auftritt.

Muss nach Änderungen an der Fassade eine Dämmung nach EnEV erfolgen?

Ist es korrekt, dass nach Änderungen an der Fassade (hier Fenstertausch) über einem bestimmten Prozentsatz eine Dämmung nach ENEV erfolgen muß? Wann ja, wie hoch ist der Anteil? Ist das je nach LBO verschieden geregelt?
Antwort von Dipl. Ing. Architekt W.Gattinger

Die Energieeinsparverordnung (EnEV)ist eine Bundesverordnung und hat Gesetzescharakter. Wenn Sie alle Fenster getauscht haben ist das in Ordnung. Sie müssen die Fassade nicht dämmen. Es ist nur darauf zu achten dass die Fenster nicht einen höheren Dämmwert als die Fassade haben sonst kann sich Schimmel bilden. Dann wäre eine Dämmung der Fassade technisch erforderlich. Ich hoffe, dass Sie ihre Fensterfirma hier beraten hat, sonst wäre sie für den Mangel verantwortlich. Neben bei sei noch erwähnt dass der Austausch der Fenster vor der Fassadendämmung allerdings konstruktive Nachteile bei deren Ausführung bringt, da hier kein optimaler Anschluss an das Fenster mehr hergestellt werden kann. Es ist allerdings unbedingt geboten sich vor der Ausführung von einem Fachmann beraten zu lassen. das kann ein Architekt sein, aber kein Handwerker, der kein Energieberater ist. Die Beratung durch einen beim BAFA zugelassenen Energieberater wird mit der Übernahme von 60% der Kosten gefördert.

KfW Kredit für Programm 155 hier noch nachträglich möglich?

Wir haben im August ein Haus gekauft und im Herbst mit der Renovierung begonnen. Zunächst wurde einige Abbrucharbeiten durchgeführt. Parallel dazu wurde die Planung für den Ausbau druchgeführt. bei den Planungen hat sich ergeben, dass wir nach der Renovierung ein KFW 155 Haus erreichen können und dieses jetzt auch anstreben. Bisher wurde noch nicht mit energetischen Maßnahmen begonnen, da die finale Planung dafür jetzt erst fertig gestellt wird. Können wir für den Ausbau jetzt noch einen KFW-Kredit (KFW-155) beantragen, obwohl das Haus im Auguast 2018 gekauft (und finanziert wurde)? Oder ist jetzt nur noch die Beantragung von Förderungen möglich?
Antwort von Planungsbüro für energieeffiziente Gebäude, Dipl. Ing. Jürgen Nader

Das Programm 155 kenne ich zwar nicht. Sie meinen bestimmt das Programm 430 (Zuschuss) oder 151/152 (Kredit) und dann
eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus.
Solange da noch nicht mit den Artbeiten begonnen wurde, kann man das noch beantragen.
Ich empfehle dringend, schnell einen KfW-Sachverständigen einzubinden.

Neubau mit Gasbrennwert und Solarthermie - lohnt sich die Solarthermieanlage hier?

Für einem Neubau mit 130qm und einem Energiebedarf von 57 kWh/qm*a ergibt sich ein Jahres-Energiebedarf von ca. 7.500 kWh. Bei einem Gasbrennwertsystem mit Solarthermie für WW und Heizung entstehen für die Solarthermie Mehrkosten von ca. € 5.000. Einsparung mit Solarthermie liegt "optimistisch" bei 30%. Die Kosten p.a. für 7.500kWh mit €0,07/kWh Gaspreis liegen bei € 525. Ersparnis 30% = € 157 p.a. Warum sollte ich € 5.000 investieren wenn es 32 Jahre dauert bis es sich amortisiert. Dabei wurden noch nicht einmal die Betriebs- und Reparaturkosten einbezogen.
Antwort von Energieberatung GeBS Ingenieurbüro

Bei EEWG- Bund ist vorgeschrieben das wir im Neubau 50 % von Wärmebedarf mit Erneuerbaren Energien abdecken müssen. Ea gehts nur mit Biomasse Anlage oder mit Wärmepumpen. BW Kessel mit Solaranlage reicht nicht.

Brauche ich als Bauherr einen Durchbruchsplan bzw. Leitungsplan?

Brauche ich als Bauherr einen Durchbruchsplan bzw. Leitungsplan (Elektro und Heizungsplan) für die Baugenehmigung bzw. kurz danach vor dem Baubeginn oder doch nicht und die ausführende Firma (Heizungsbauer, Elektriker, Sanitärfirma) macht die Pläne beim Begehen des Rohbaus selber und besser ? was macht Sinn zu machen? Auf dieser Seite geht es nicht klar hervor ob man beim EFH die Pläne als Bauherr doch machen lassen muss bevor man anfängt zu bauen oder doch nicht... danke sehr zumindest bin ich nicht durchgedrungen um es 100% zu wissen
Antwort von GESBB - Ingenieurbüro

Baurechtlich bestehen diesbezüglich keine Anforderungen/ Notwendigkeiten.
Aus wirtschaftlicher Sicht sollte man jedoch auf eine fachgerechte Anlagendimensionierung Wert
legen.
Die Kosten für einen spezialisierten TGA Planer für EFH sind mit ~ 1T€ sicherlich gering.

Energieeffizienz-Experte / TGA Planung / freier Gutachter

http://www.gesbb-energieberatung.de/

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