Niedrigenergiehaus: Preise & Kosten Faktoren beim Hausbau

Ein Niedrigenergiehaus zu bauen verursacht Kosten, die pauschaul nicht zu beziffern sind. Ein Blick auf die grundlegenden Faktoren und speziellen Eigenheiten dieses Hauses liefert einen ersten Eindruck, wie sich die Preise bei Niedrigenergiehäusern zusammensetzen.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
Jetzt Energieberater & Baupartner finden
  • Regional aktive Fachpartner vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
HausbauHausbau KostenNiedrigenergiehaus

Niedrigenergiehaus: spezifische Kosten & grundlegende Preise

Der Energiestandard eines Niedrigenergiehauses orientiert sich an den Vorgaben des EnEV-Referenzhauses der Energieeinsparverordnung 2009. Dieses Haus gilt als gesetzlicher Mindeststandard und ist mit einem KfW-Effizienzhaus 100 gleichzusetzen.

Niedrigenergiehäuser können als Neubau oder als Sanierungsobjekt verschiedene "Klassen" (Effizienzstandards) erreichen. Hierbei werden die Vorgaben der EnEV um gewisse Stufen unterschritten und der Energiebedarf sowie die Heizkosten des Hauses weiter gesenkt bis hin zum Nullenergiehaus.

Spezifische Kosten für ein Niedrigenergierhaus

Als Referenzwert für die Niedrigenergiehaus Kosten kann der gesetzliche Mindeststandard des  Effizienzhaus 100 angesehen werden. Welche zusätzlichen Kosten für stärke Dämmung und spezielle Gebäudeausrüstung entstehen um einen besseren Niedrigenergiehaus Standard zu erreichen, hat das Institut für Wohnen und Umwelt exemplarisch in der folgenden Grafik zusammengetragen.  

Die investiven baulichen Mehrkosten gegenüber einem nach den gesetzlichen Mindeststandards gebauten Haus am Beispiel eines Reihenendhauses. | Bildquelle: Institut Wohnen und Umwelt (IWU) | Stand Niedrigenergiehaus Kosten: Februar 2011

 

Zu beachten hierbei: die Niedrigenergiehaus Kosten eines Reihen- oder Doppelhauses liegen durchschnittlich 10 Prozent unter dem Preis eines Einfamilienhauses. Das Reihenmittelhaus wartet sogar mit 20 Prozent weniger Kosten auf. Der Wiederverkaufswert ist in diesem Fall jedoch geringer als bei einem frei stehenden Einfamilienhaus. 

Grundlegende Preise beim Bau eines Niedrigenergiehaus

Die Bauphasen und damit grundlegenden Preise eines Niedrigenergiehaus unterschieden sich nicht wesentlich von anderen Energiesparhäusern, vorausgesetzt es wird mit dem gleichen Baupartner gebaut.

Niedrigenergiehaus

Preise von

Preise bis

Grundstück
(durchschnitl. Preise in D für 400 m²)
  59.600
Erschließungskosten
(7 - 10 % bei 400 m²)
4.170 5.960
Notar
(1,5 - 2 %)
900 1.200

Grunderwerbssteuer
(3,5%)

  2.086

Hauskauf

(Musterbeispiel mit 125 m²)

130.000  

Keller

25.000 35.000
Anschlusskosten   10.000

Niedrigenergiehaus Kosten

 241.450  

Zu beachten ist, dass die Preise für ein Grundstück in Deutschland erheblich differieren. Der hier verwendete deutsche Durchschnittspreis von 149 €/m² kann regional stark abweichen und richtet sich auch nach der gewünschten Größe. Es fallen immer 3,5 Prozent Grunderwerbsteuern zusätzlich an. Weitere wichtige Baunebenkosten sind bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Zusätzlich zu zahlen sind Vermessungs-Kosten, die Grundschuldbestellung oder Versicherungen.

Baut man statt einem Massivhaus ein Fertighaus, so kann auch hier gespart werden. Und wer sich für den Haustyp Ausbauhaus entscheidet, kann sogar bis zu 50 Prozent der Niedrigenergiehaus Kosten sparen.

Grundlegend bestimmen am Ende also die Bauweise, der Energiestandard und der Baupartner die Hausbau Kosten.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Architekt

Entkalkungsanlage nachrüsten

Ist ein nachträglicher Einbau einer Entkalkungsanlage bei hartem Wasser sinnvoll?
Antwort von IBB Ingenieurbüro für Bauwesen

Es kommt darauf an.

Neue Fenster: Doppelverglasung oder Dreifachverglasung?

Unser Haus ist jetzt 38 Jahre alt. Aber auf einem guten neuen Stand. Jetzt steht der Fensteraustausch auf dem Programm. Meine Frage: Sollen die neuen Fenster eine Zweifach- oder Dreifach Verglasung haben? Jede Firma sagt etwas anderes. Die meisten meinen aber eine Dreifach-Verglasung ist zu dicht und es gibt Schimmel weil ja die ganze Luftzirkulation nicht so wie bei einem Neubau ist, und das Lüften alleine reicht nicht aus. Was ist Ihr Rat an uns?
Antwort von Montagebau Wagner

wir Reden um ca. 0,35 W/m²K (bei Schüco Living Fenster) mit einer 2 fach Verglasung Ug 1,1 und einer 3 fach Verglasung mit Ug 0,6 incl. warme Kante ist eine Differenz von 0,35 W/m²K. Nun entscheiden Sie selbst, unter Beachtung der bisherigen Antworten

Was kostet ein Holzhaus?

Uns interessiert, wieviel so ein Holzhaus ungefähr kostet. Ein Grundstück hätten wir. Wir haben leider überhaupt keine preislichen Vorstellungen. Wir stellen uns vor: ein Niedrigenergiehaus (Wärmepumpe, Photovoltaik, Pelletheizung), ca. 140qm Wohnfläche, normale Ausstattung.
Antwort von PlanSchmiede GmbH

Wir als Planungsbüro arbeiten im Bereich Holzständerbauweise mit 8 Hausherstellern zusammen, d. h. von Entwurfsplanung über Bauantragsplanung, Werkplanung bis Bauleitung. Die Kosten dieser Hersteller bewegen sich zwischen 1.600 - 2800 EUR / m² für ein Wohngebäude o. g. Grösse und mittlerer Ausstattung. Sofern man bereit ist, Eigenleistung zu erbringen (und sich das fachlich auch zutraut), kann man nochmal entsprechend sparen.

Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Haus-Experten beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Energie.
Jetzt Frage stellen