Haus Preis: grundsätzliche Preisfaktoren im Blick

Haus Preise bestimmen zunächst ganz grundsätzliche Entscheidung wie die Wahl des Haustyps, des Baupartners und der Effizienzstandard. Durch Eigenleistung - die so genannte Muskelhypothek - lassen sich Haus Preise zu einem gewissen Teil senken.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
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Haus Preise: Haustyp, Baupartner & Eigenleistung als Preis Faktoren

Am Anfang der Beschäftigung mit dem Thema Haus Preise stehen grundsätzliche Überlegungen: Was für einen Haustyp will bauen? Mit welchem Baupartner möchte ich bauen? Wie viel Eigenleistung will oder kann ich erbringen, um den Haus Preis zu senken? Wo baue ich: in der Stadt oder eher ländlich, mit großem oder kleinem Grundstück?

Gleiches Haus - unterschiedliche Haus Preise: der Baupartner macht den Unterschied

Je nach Haustyp und Energiesparhaus Standard fallen unterschiedliche Preise für ein Einfamilienhaus an. Entscheide ich mich für das Fertighaus, so steht der Preis – gleich, ob schlüsselfertig oder mit Eigenleistungen – von Anfang an fest. Auch ein Bauträger - gleich, ob er massiv baut oder ein Fertighaus erstellt - gibt meist feste Haus Preise an.

Musterhauspark mit verschiedenen Einfamilienhaus Typen | Bildquelle: Viebrockhaus AG

 

Wählt man einen Architekten als Baupartner, so will man ein individuelles Haus erstellen, das aber auch seinen Preis hat. Gibt der Bauherr dem Fachmann die komplette Planung und Erstellung für das Einfamilienhaus inklusive Bauüberwachung in die Hand, so gilt als Faustregel, dass die Kosten für den Architekten etwa 10 Prozent des Hausbaus ausmachen.

Die Kosten der Beauftragung eines Architekten richten sich nach den Honorarvorgaben für Architekten und Ingenieure, kurz HOAI genannt. Nimmt der Bauherr nur Teilleistungen des Architekten in Anspruch, so reduzieren sich die Preise für ein Einfamilienhaus. Grundsätzlich ist ein Architektenhaus teurer wie ein vergleichbares Haus eines Bauträgers oder ein Fertighaus.

Eigenleistungen können die Haus Preise weiter drücken

Tatsächlich erbringt die Mehrheit mehr oder weniger viele Eigenleistungen beim zukünftigen Eigenheim ein, um die Hausbau Kosten zu senken. Der Grund: Personalkosten sind, neben den Grundstücks- und den eigentlichen Materialkosten für die Hauserstellung der größte Posten der Haus Preise. Diese Eigenleistungen werden allgemein in der Bauwirtschaft auch „Muskelhypothek“ genannt. Die Höhe der Einsparung an Baukosten kann bis zu 50.000 € betragen.

Der Faktor Zeit und handwerkliches Geschick – wenngleich nicht bei allen Arbeiten wirklich erforderlich – bestimmen die Menge der Eigenleistung. Möchte der Bauherr den kompletten Rohbau schlüsselfertig in Eigenleistung errichten wie beim Bausatzhaus, so muss er mit etwa 1.000 Arbeitsstunden bei einem Einfamilienhaus rechnen. Beim Ausbauhaus gibt es verschiedene Stufen der Eigenleistung um die Haus Preise zu senken.

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Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

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