Mit dem Ausbauhaus günstiger ins Eigenheim

Das Ausbauhaus ist eine Alternative für all diejenigen, die sich Eigenleistungen im zukünftigen Traumhaus zutrauen. Bei einem Ausbauhaus wird meist die Gebäude­hülle mit Wänden und Türen fertiggestellt wird. Der Innenausbau bleibt in der Verantwortung des Bauherren. Wer handwerkliches Geschick sein Eigen nennt, kann mit dem Ausbauhaus die Kosten für das Eigenheim oft deutlich senken.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
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Ausbauhaus - Massiv-Fertighaus oder Passivhaus selbst ausbauen

"Muskelhypothek" - Eigenleistungen senken die Kosten,
Bild: WeberHaus GmbH & Co. KG
Bei diesem Haustypen gibt es eine breite Palette an Angeboten für den zukünftigen Hausbesitzer. Das Spektrum reicht vom klassischen Massiv-Fertighaus über ein traditionelleres Holzhaus oder gar ein Passivhaus.

Das Ausbauhaus wird in verschiedenen Ausbau­stufen angeboten - so gibt es zum Beispiel Pakete, bei denen die Elektroinstallation bereits verlegt oder die Dämmung schon aufgebracht ist. Viele Anbieter liefern die benötigten Materialien auch gleich mit. So kann man sich beispielsweise verschiedene Tapeten inklusive Werkzeugen aus verschiedenen Paketen aussuchen.

Das Ausbauhaus deckt alle gängigen Bautypen und Standards ab: es ist als Massivhaus, Fertighaus und mit guter Planung und Beratung erfüllt man auch den KfW-Effizienzhaus-Standard oder kann ein echtes Passivhaus errichten.

Die Eigenleistungen sollten klar definiert sein

Der Vorteil gegenüber einem Selbstbauhaus ist, dass das Haus witterungsgeschützt errichtet wurde. Bei Massiv-Häusern in der bekannten Bauweise „Stein auf Stein“ oder beim Fertighaus in vorge­fertigten, schnell aufgestellten und montierten Bauteilen. So kann man sich beim Ausbau auch ruhig etwas Zeit lassen, da die Gebäudehülle intakt ist und keine Feuchtigkeit eindringt.

Das große Plus des Ausbauhauses ist der Preisvorteil. Je nach Anteil der Eigenleistungen sparen Bauherren viel Geld, denn die Lonhkosten machen in Deutschland einen großen Anteil an den Baukosten aus. Estrich und Bodenbeläge legen, Innendämmung oder Außenfassade gestalten, Sanitär- und Elektro-Installationen ausführen sind einige der Leistungen, die der Ausbauhaus-Käufer selbst erbringen kann. Viele Ausbauhaus-Anbieter haben Ausbauberater, die mit Rat zur Seite stehen, wenn der Selbstausbauer Schwierigkeiten hat.

Die Hülle steht. Was im Innenbereich noch zu tun ist, hängt vom Umfang der Eigenleistung ab
Bild: WeberHaus GmbH & Co. KG

 

Worauf man beim Ausbauhaus achten sollte

Die Ausbaudauer wird in der Regel mit 3 bis 6 Monaten veranschlagt - ein Passivhaus benötigt unter Umständen mehr Arbeit als ein herkömmliches Fertighaus. Dies ist einer der Nachteile des Ausbau­hauses. Denn der Hausherr muss nicht nur zeitintensive Eigenleistungen erbringen - wer beispielsweise in Miete wohnt, hat hierdurch eine zusätzliche finanzielle Belastung.

Auch was das handwerkliche Geschick angeht sollte man sich darüber im Klaren sein, was man problemlos selbst vornehmen kann und wo man lieber den Fachmann arbeiten lassen sollte: während das Tapezieren oder das Verlegen von Parkett noch einfach darstellen, kann es beim Verlegen von Zwischensparrendämmung oder ähnlichem schon schwerer darstellen. Ein echter Experte kann sich auch am Bausatzhaus versuchen.

Vor dem Bau sollte man möglichst viele Anbieter vergleichen, dann die unterschiedlichen Pakete weichen mitunter in Preis und Qualität erheblich voneinander ab. Ob Massiv-, Fertig- oder Passivhaus: eine gute Energieberatung hilft bei Dämmung, Heizung und Energiesparen.

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Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

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