Übersicht über die Energiesparhaus-Standards

Das Energiesparhaus ist gewollt. Das zeigen Vorgaben wie die Energieeinspar­verordnung (EnEV 2009). Auch der Fertighaus-Markt hat sich längst angepasst und wirbt mit der Energieeffizienz von Häusern. Bauherren treffen allerdings auch auf einen Markt, der mit sehr unterschiedlichen Begriffen arbeitet und nicht immer ist klar, wie effizient ein bestimmtes Haus wirklich ist.
Dieser Artikel wurde von
Christian Märtel für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
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HausbauEnergiesparhäuser

Energiesparhaus - die Energieeinsparverordnung bildet die Grundlage

1976 beschloss der Bundestag das Energieeinspargesetz (EnEG). Um die Energieeffizienz deutscher Immobilien zu steigern, wurden 1977 und 1978 die Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung erlassen. 2002 folgte die erste Energieeinsparverordnung (EnEV), welche die Wärmeschutz- und die Heizungsanlagenverordnung ersetzte.

Die EnEV wurde inzwischen mehrfach novelliert: es folgten die EnEV 2004, 2007 und 2009. Jede neue Verordnung stellte höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden. Der Wechsel von der EnEV 2007 zur EnEV 2009 ließ die verbindlichen Anforderungen im Hausbau wie im Bestandsbau beispielsweise um etwa dreißig Prozent ansteigen.

Energieeffizienter geht es kaum: ein Passivhaus benötigt kaum noch zusätzliche Energie,
Bild: SchwörerHaus KG / Immowelt.de

 

Energieeffizienz-Standards im Überblick

Nur wer die Energiesparhaus-Standards und Konzepte kennt, kann entscheiden, wo für ihn die optimale Kosten-Nutzen-Relation liegt. Akteure wie die KfW Bankengruppe oder auch das Passivhaus-Institut in Darmstadt haben Begriffe wie KfW Effizienzhaus oder Passivhaus, die für Energiesparhaus-Konzepte stehen, definiert. Während sich der Effizienzhausstandard der KfW-Bankengruppe in seinen Anforderungen direkt an die EnEV anlehnt, werden andere Begriffe wie "Niedrigenergiehaus" eher allgemein genutzt und haben bisweilen eine eher geringe Aussagekraft.

Ein Energiesparhaus ist in folgenden Standards erhältlich:

Während einige Standards oder Konzepte fürs Energiesparhaus Vorgaben zum maximalen Primärenergiebedarf des Hauses machen, definieren andere Grenzwerte für den Heizenergiebedarf.
Bisweilen zählt die Gesamt-Energiebilanz wie beim Fertighaus als Null- oder Plusenergiehaus, bei der auch die Energieproduktion durch das Haus (etwa Photovoltaik) einfließt.

Keiner der Begriffe ist bezogen auf bestimmte Bauweisen oder Haustypen wie Fertighaus oder Holzhaus - mit allen gängigen Häusern ist ein Energiesparhaus realisierbar.

Weiterlesen zum Thema "KfW-Effizienzhaus"

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wir Reden um ca. 0,35 W/m²K (bei Schüco Living Fenster) mit einer 2 fach Verglasung Ug 1,1 und einer 3 fach Verglasung mit Ug 0,6 incl. warme Kante ist eine Differenz von 0,35 W/m²K. Nun entscheiden Sie selbst, unter Beachtung der bisherigen Antworten

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Wir als Planungsbüro arbeiten im Bereich Holzständerbauweise mit 8 Hausherstellern zusammen, d. h. von Entwurfsplanung über Bauantragsplanung, Werkplanung bis Bauleitung. Die Kosten dieser Hersteller bewegen sich zwischen 1.600 - 2800 EUR / m² für ein Wohngebäude o. g. Grösse und mittlerer Ausstattung. Sofern man bereit ist, Eigenleistung zu erbringen (und sich das fachlich auch zutraut), kann man nochmal entsprechend sparen.

Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

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