All-inclusive ins schlüsselfertige Haus mit einem Bauträger

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Haus zu bauen. Eine Art von Baupartner ist der Bauträger. Der Bauträger übernimmt hierbei praktisch alle Aspekte, die beim Hausbau eine Rolle spielen: von der Grundstückserschließung über die Bauplanung und die Durchführung. Der Bauträger übernimmt sozusagen die Rolle des Bauherren.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
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Bauträger als Baupartner: Leistungen, Vorteile & Nachteile

Bauträger übernehmen die gesamte Bandbreite verschiedener Haustypen. Sie bauen Einfamilien­häuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser, Energeispar, Passiv- oder Effizienzhäuser. Der Bauträger übernimmt zunächst die Erschließungskosten, plant die entstehende Immobilie und erstellt das Haus. Frühestens in der Bauphase, spätestens aber nach der Fertigstellung, bewirbt der Bauträger sein Angebot und versucht einen Käufer zu finden. In einigen Fällen bieten Bauträger auch vor dem Bau einer Immobilie diese zum Kauf an. Dann kann unter Umständen auf die Ausgestaltung noch weiter Einfluss genommen werden.

 

Ein wichtiger Bestandteils bei den Verhandlungen mit einem Bauträger ist der notariell beurkundete Vertrag, der die genauen Leistungen und genaue Grundrisse enthält und auch mit eine detaillierten Kostenaufstellung aufwarten sollte.  Der Bau beginnt meist, wenn ein Großteil einer durch den Bauträger bearbeiteten Grundstücksflächen verkauft sind.

Bauträger liefern alles aus einer Hand

Der große Unterschied zu einem anderem Baupartner wie einem Architekten, Fertighausanbieter oder Bauunternehmer ist, dass der Bauträger für den Bauherren das Grundstück erwirbt und das Haus baut. Der Bauträger ist schon vor dem Bau eines Hauses quasi der Besitzer des Grundstücks. Dadurch entfällt die zeitraubende Grundstückssuche.

Dies bedingt, dass der zukünftige Eigenheimbesitzer keinerlei Kosten vor dem Kauf eines Hauses beim Bauträger hat. Im Gegensatz zum Fertighausanbieter geht der Bauträger komplett in Vorleistung. Der Bauträger ist also eine gute Wahl, wenn man sich nicht um alle Details kümmern und einen Ansprechpartner haben möchte, der für die gesamte Bauleistung verantwortlich ist.

Der Einfluss auf die Gebäude- und Raumgestaltung ist relativ gering

Ein Nachteil ist, vergleichbar mit dem Fertighausanbieter, dass der spätere Hausbesitzer wenig Einfluss auf die Ausgestaltung des Hauses hat. Insbesondere die Raumaufteilung oder die Fassadengestaltung ist meist schon vom Bauträger im fertigen Haus umgesetzt. Der Grundriss oder die Zimmerzahl kann hierdurch zum Problem werden. Somit kann man sagen, dass die große Flexibilität eines Architektenhaus nicht gegeben ist. Allerdings können durch das Paket eines Bauträgers die Hausbau Kostensehr attraktiv sein.

Eine Baufertigstellungsversicherung ist eine gute Idee, um sich gegen die Insolvenz eines Bauträgers abzusichern. Weitere Sicherheitsleistungen kann man vor Vertragsunterzeichnung mit dem Bauträger verhandeln.

Weiterlesen zum Thema "Ausbauhäuser mit Eigenleistung"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Bauträger

Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus - und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt. Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten). Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) - wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist. Was würden Sie hier empfehlen?
Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

Elektrische Warmwasserbereitung im Passivhaus sinnvoll?

Wir planen derzeit den Bau eines Passivhauses. Uns wurde vom Bauträger das erwärmen des Wassers über Durchlauferhitzer empfohlen was mich skeptisch werden lässt. Kann es sinnvoll sein in einem Haus mit 3 Personen seine Warmwasserbereitung darüber wirtschaftlich umzusetzen? Wir wären zu 100% vom Strom abhängig und wenn ich die Preise für die KWh Strom und KWh Öl vergleiche habe ich das Gefühl alles was wir an Heizkosten sparen für Warmwasser wieder raus zu werfen.
Antwort von Dräger

Ich würde Ihnen mal empfehlen für die Informationen zu zahlen.
Dann bekommen Sie auch vernünftige Infos.
Die anderen sind alles nur Schwätzer die sich wichtig machen wollen.

Wer ist bei einem schlüsselfertigen Haus förderberechtigt?

Wir haben letztes Jahr ein Haus vom Bauträger gekauft. Baubeginn war Juni 2015, Fertigstellung Mai 2016. Auf dem Dach ist ein Solarkollektor für Warmwasser und Heizung. Der Kollektor hat schätzungsweise 6qm. Wer ist dann förderberechtigt, der Bauträger oder wir die das Haus schlüsselfertig gekauft haben? Wenn wir, wie viel und wo können wir die Förderung beantragen?
Antwort von Baumeister Beratung - moresa

Falls der Bauträger noch keine Förderung beantragt hat (gibt es dazu keine Vereinbarung in Ihrem Kaufvertrag?), können Sie z.B. beim BAFA einen Zuschuss beantragen. Hier der entsprechende Link.

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/basis_und_zusatzfoerderung/index.html

Aber erfüllt den Ihr neues Gebäude nicht einen KFW - Effizienshausstandard?? Es wird entweder die Anlage selbst gefördert oder der Neubau bzw. die Sanierung eines Hauses auf KfW-Effienzhaus-Standard, in dessen Rahmen die Kosten für eine Solarthermieanlage geltend gemacht werden können.


Hier die Mindestkollektorflächen für Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung(BAFA):
Bei Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren: mindestens 7,0 Quadratmeter und mindestens 50 Liter je Quadratmeter Bruttokollektorfläche.
Bei Flachkollektoren: mindestens 9,0 Quadratmeter und mindestens 40 Liter je Quadratmeter Bruttokollektorfläche.

Sie könnten mit 6 m2 Kollektorfläche beim BAFA nur 500 Euro Förderung für die Warmwasserbereitung erhalten, falls Sie noch keine Förderung durch die Kfw für einen Effizienzhausstandard erhalten haben.

MfG H. Weiß

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