Bungalow - barrierefreies Wohnen für Individualisten

9. November 2020
Ein freistehendes Eigenheim, das den Ansprüchen an individueller Wohnraumgestaltung und Energiestandards gerecht wird: Der Bungalow.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de
Jetzt Energieberater & Baupartner finden
  • Regional aktive Fachpartner vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
HausbauBauweisen für HäuserBungalow

Ein Bungalow ist eine sehr flexible und aus diesem Grund auch sehr beliebte Bauform. Ein Merkmal ist die eingeschossige Bauweise. Sofern ein Keller vorhanden ist, dient dieser meist nur der Unterbringung der Haustechnik abseits des normalen Wohnraumes und wird nicht als Geschoss mitgezählt. Ein Bungalow ist zudem ein freistehendes Haus mit einem typischerweise flachen Dach. Nutzungsarten sind reichlich vorhanden – zum Beispiel als Ferien- oder Gartenhaus / Gartenlaube und natürlich auch als Einfamilienhaus.

Eine Gleichsetzung mit einem Flachdachhaus würde den Gestaltungsmöglichkeiten, die ein Bungalow bietet allerdings nicht gerecht werden. Viele Bauherren wählen inzwischen Zelt- oder Pultdachausprägungen und können so den Stauraum weiter erhöhen.

Bungalow Vorteile

Barrierefreiheit wird für immer mehr Hausbesitzer ein wichtiges Kriterium im Hinblick auf die Eignung der Immobilie für altersgerechtes Wohnen. Neben dem Altersaspekt ist das Fehlen von Treppen auf für Familien mit kleinen Kindern ebenfalls interessant.

Ein weiterer Bungalow Vorteil ist die hohe gestalterische Freiheit was den Wohnraum angeht. Da weniger auf die Statik geachtet werden muss und keine tragenden Wände für andere Stockwerke vorhanden sind, gibt es eine hohe Variantenvielfalt. Eine klare Trennung von Wohn- und Arbeitsbereichen (oder sogar Gewerbeflächen) ist ebenso möglich wie der Einsatz von großflächigen Glasfronten.  Die Bautechnik für einen Bungalow ist flexibel: es kann sowohl als Fertighaus und auch als Massivhaus konzipiert und gebaut werden.

Bungalow Nachteile

Die Eingeschossigkeit eines Bungalows hat einen Preis: die Grundfläche des Bungalows und damit die benötigte Grundstücksfläche muss relativ groß sein. Je nach Wohnfläche benötigt ein eingeschossiges Haus ungefähr doppelt so viel Grundfläche wie ein normales Einfamilienhaus. Hohe Grundstückspreise belasten hier das Budget. Zudem ist die Dachfläche ungleich größer als bei anderen Haustypen (verlinken). Die Wärmedämmung und Isolierung ist daher ein weiterer Faktor, der mit bedacht werden muss und der zu höheren Kosten führt, wenn ein Energiesparhaus Standard erreicht werden soll.

Der Bungalow gehört zu den wandelbarsten Haustypen und die Popularität dieser Bauform steigt daher stetig an. Der Einsatz von großflächigen Fensterfronten, die Einbeziehung von Gartenelementen, die freie Wohnraumgestaltung und der Einsatz von großen überdachten und integrierten Terassen sind nur einige  Beispiele für die Gestaltungsfreiheit in einem Bungalow. Bei gestalterischen Fragen hilft Ihnen ein Architekt in Ihrer Nähe gerne weiter.

Weiterlesen zum Thema "Energiesparhäuser"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Bungalow

Was kosten Dachstuhl & Ziegel auf einem Bungalow

Kosten für Dachstuhl und Ziegel beim Neubau 160² WFL Bungalow
Antwort von Hans-Jürgen Stephan

Für Erstellung eines Angebotes werden Pläne, Ziegelsorte, Statik u.s.w. benötigt

Wie groß sollte die Photovoltaikanlage auf diesem Dach ausfallen? Wann sollte sie realisiert werden?

Wir stocken gerade einen Bungalow in Holzständerweise auf. Wir planen ein Flachdach. Die Dachfläche für Photovoltaik beträgt circa 60m2. Wir haben etwa 4000-5000kW Eigenverbrauch. Ausrichtung Südost. Wieviel Photovoltaik ist sinnvoll? Sollte man es direkt in der Bauphase realisieren? Wieviel Geld kann man durch Eigenleistung sparen? Ggf. gebrauchte Module verwenden?
Antwort von DACH-BAU-SERVICE & SOLARBERATUNG BUNZEL

Die Photovoltaikanlage sollte auf alle Fälle bereits bei der Planung des Abdichtungsaufbaus Ihres Flachdachs mit berücksichtigt werden. Je nach Unterkonstruktion (z. Bsp. Sicherung durch Auflast) der Anlage müssen die zusätzlichen Lasten bei der Berechnung der Statik Ihres Daches mit herangezogen werden. Bei einer Befestigung auf der Abdichtungslage, kann die Unterkonstruktion bereits mit abgedichtet werden.
Eine auf dem Flachdach installierte Anlage benötigt auf Grund der Abstände der Module zur Vermeidung von Verschattungen wesentlich mehr Platz. Sie sollten die Anlage in der Höhe Ihres Verbrauchs planen.Dies ist eine pauschale Aussage, eine individuelle Beratung zu Ihren zukünftigen Dauerverbrauchern oder den Einatz eines Speichers sind hier nicht berücksichtigt. Die Installation sollte durch einen Fachbetrieb mit neuen Modulen in Zusammenarbeit mit dem Dachdecker erfolgen, damit Sie keine Garantie- und Gewährleistungsansprüche für Dach und PV-Anlage verlieren.
Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter.

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Haus-Experten beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Energie.
Jetzt Frage stellen