Die Baupartner im Themenüberblick

Wer plant, keine Miete mehr zu zahlen und stattdessen in ein eigenes Heim zu investieren, benötigt einen Baupartner. Grundsätzlich werden drei unterschiedliche Baupartner unterschieden - der Architekt, der Fertighausanbieter und die Bauträger. Sie decken alle Budgets und individuellen Wünsche ab. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Baupartner in der Übersicht.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
Jetzt Energieberater & Baupartner finden
  • Regional aktive Fachpartner vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!
HausbauBaupartner für den Hausbau

Baupartner - mit dem richtigen Fachmann ins Eigenheim

Wer ein individuell geplantes Haus sein eigen nennen möchte, ein großes Budget hat und auch bei der Grundstücksgröße nicht unbedingt sparen muss, ist mit dem Architekt als Baupartner richtig beraten. Zwar ist das Architektenhaus meist die teuerste Variante ein Haus zu bauen, dafür aber auch die individuellste.

Solarthermie hat sich inzwischen zu einer Standardlösung entwickelt | Bild: tdx/Haas Fertigbau

 

Ein unabhängiger Architekt verwirklicht die eigenen Wohnideen und –Bedürfnisse  maßgeschneidert. Offene Bauweise oder individuell geplante Räume – für einen Architekten als Baupartner kein Problem. Auch Haustypen wie die Stadtvilla im Bauhausstil oder das regional typische Landhaus ist mit dem ausgewählten Baupartner Architekt kein Problem.

Fertighausanbieter übernehmen den Hausbau, der Bauherr das Grundstück

Einen Fertighausanbieter als Baupartner auszuwählen hat den Vorteil, dass konkrete Baupläne vorliegen und die Kosten in aller Regel fix und damit vor Baubeginn überschaubar sind. Oft gibt es bereits erstellte Musterhäuser, die der Baupartner errichtet hat und das neue Eigenheim erlebbar machen.

Individuelle Anpassungen in kleinerem Rahmen sind bei Fertighausanbietern meist möglich. Dies kann die Fassadengestaltung sein, die Heiztechnik oder eine hohe Energieeffizienz. Auch im Innenausbau kann der Bauherr in der Regel mitbestimmen. Die Bauweise ist oft recht kompakt, wodurch ein gesuchtes Grundstück meist eher kleiner ausfällt als bei einem Architektenhaus.

Bauträger übernehmen die Rolle des Bauherren und bieten schlüsselfertige Lösungen

Der Bauträger nimmt dem zukünftigen Hausbesitzer die meiste Arbeit ab. Gleichzeitig hat der Interessent hier den geringsten Gestaltungsspielraum. Der Bauträger kauft die Grundstücke, erschließt sie, plant das Haus und errichtet es. Oftmals finden Interessenten einen Rohbau oder ein fertig errichtetes Haus vor. Manche Baupartner dieses Segments offerieren die Häuser aber auch in der Planungsphase und eine Mitsprache bei der Innenaufteilung ist dann noch möglich.

Bei allen Baupartnern gilt: energieeffizienter Hausbau - vom KfW-Effizienzhaus oder gar bis hin zum Passivhaus, das kaum noch Energie benötigt - ist möglich und sinnvoll. Entsprechende Maßnahmen sollte man mit dem Baupartner genau absprechen.

Weiterlesen zum Thema "Architektenhaus"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Architekt

Entkalkungsanlage nachrüsten

Ist ein nachträglicher Einbau einer Entkalkungsanlage bei hartem Wasser sinnvoll?
Antwort von IBB Ingenieurbüro für Bauwesen

Es kommt darauf an.

Neue Fenster: Doppelverglasung oder Dreifachverglasung?

Unser Haus ist jetzt 38 Jahre alt. Aber auf einem guten neuen Stand. Jetzt steht der Fensteraustausch auf dem Programm. Meine Frage: Sollen die neuen Fenster eine Zweifach- oder Dreifach Verglasung haben? Jede Firma sagt etwas anderes. Die meisten meinen aber eine Dreifach-Verglasung ist zu dicht und es gibt Schimmel weil ja die ganze Luftzirkulation nicht so wie bei einem Neubau ist, und das Lüften alleine reicht nicht aus. Was ist Ihr Rat an uns?
Antwort von Montagebau Wagner

wir Reden um ca. 0,35 W/m²K (bei Schüco Living Fenster) mit einer 2 fach Verglasung Ug 1,1 und einer 3 fach Verglasung mit Ug 0,6 incl. warme Kante ist eine Differenz von 0,35 W/m²K. Nun entscheiden Sie selbst, unter Beachtung der bisherigen Antworten

Was kostet ein Holzhaus?

Uns interessiert, wieviel so ein Holzhaus ungefähr kostet. Ein Grundstück hätten wir. Wir haben leider überhaupt keine preislichen Vorstellungen. Wir stellen uns vor: ein Niedrigenergiehaus (Wärmepumpe, Photovoltaik, Pelletheizung), ca. 140qm Wohnfläche, normale Ausstattung.
Antwort von PlanSchmiede GmbH

Wir als Planungsbüro arbeiten im Bereich Holzständerbauweise mit 8 Hausherstellern zusammen, d. h. von Entwurfsplanung über Bauantragsplanung, Werkplanung bis Bauleitung. Die Kosten dieser Hersteller bewegen sich zwischen 1.600 - 2800 EUR / m² für ein Wohngebäude o. g. Grösse und mittlerer Ausstattung. Sofern man bereit ist, Eigenleistung zu erbringen (und sich das fachlich auch zutraut), kann man nochmal entsprechend sparen.

Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

Eigene Frage stellen

Sie haben eine Frage?

HausCo Logo
Haus-Experten beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Energie.
Jetzt Frage stellen