Haus bauen: Kosten für den Bau eines Einfamilienhaus

7. Oktober 2020
Ein Haus bauen - diesem Vorhaben sind finanziell keine Grenzen gesetzt. Pauschale Angaben zur Höhe von Hausbau Kosten sind jedoch schwer zu treffen. Zu viele "Baustellen" entstehen beim Haus bauen. Aus diesem Grund finden Sie hier eine Übersicht der zentralen Baukosten für ein Einfamilienhaus.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Christian Märtel, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de
Jetzt Energieberater & Baupartner finden
  • Geprüfte Fachpartner vor Ort finden
  • Mit einer Anfrage bis zu 5 Angebote erhalten
  • Garantiert einfach, kostenlos und unverbindlich!

Hausbau Kosten: Preise nachvollziehen Schritt für Schritt

Am Anfang eines Hausbau steht das Grundstück. Je nach Lage und Größe richten sich hier die Preise. Auch die Erschließung ist ein wichtiger Kosten Faktor. Ist das Grundstück in der Ebene oder Hanglage, ist es bereits an die städtische Versorgung angeschlossen oder müssen Wasser-, Abwasser, Strom- oder Gasanschlüsse für den Hausbau gelegt werden?

Bodengutachten bei HausbauAnfertigung eines Bodengutachtens als Teil der Baukosten beim Haus bauen
Bildquelle: Verband Privater Bauherren

Zusätzlich fallen zum eigentlichen Grunderwerb weitere Kosten an: für den Notar, den Eintrag ins Grundbuchamt sowie die Kosten für den Bauantrag.

Auch die Kosten für einen eventuellen Prüfstatiker und behördliche Abnahmen kommen als Baunebenkosten eines Hauses hinzu.

Anzuraten sind beim Haus bauen zudem ein Bodengutachten und die finanzielle Absicherung durch Versicherungen.

Baukosten für ein Einfamilienhaus mit Keller

Ganz am Anfang steht beim Hausbau die Frage, ob man mit oder ohne Keller baut. Grundsätzlich ist das sowohl eine Frage der Baukosten, als auch eine der individuellen Wünsche. Denn Kellerräume sind immer auch Lager- oder Freizeiträume im Einfamilienhaus. Wer ohne Keller baut muss einkalkulieren, dass er einen Technikraum braucht - für die Unterbringung von Waschmaschine, Trockner, Hausanschlüssen sowie die Heizungs- und Warmwassertechnik.

Die „Initiative pro Keller“ beziffert die Kellerrohbau Kosten auf 25.000 Euro für ein Reihenhaus und etwa 35.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus. Die Gründung, die Bearbeitung des Grundstücks für den Kellerrohbau, beziffert die Initiative auf zusätzliche Hausbau Kosten von 10.000 bis 15.000 Euro.

Preise für den Rohbau - Grundlage der Hausbau Kosten

Begutachtung eines RohbausBegutachtung eines Einfamilienhaus Rohbaus | Bildquelle: Bauherren-Schutzbund e.V.Ein weiterer Kosten Faktor ist der Rohbau. Die Kosten unterscheiden sich je nach Haustyp, Grundriss und Geschosszahl. Anfallen werden Preise für die Baumaterialien und die Erstellung der Wände – Stein auf Stein als Massivhaus, aus angelieferten Elementen oder in Leichbau-Konstruktion.

Hinzu kommen die Kosten für Bodenplatte und Decken. Die Fassadengestaltung und Dachkonstruktion runden die Erstellung der Außenhülle beim Hausbau ab.

Preise für Innenausbau und Heiztechnik

Hinzu kommen beim Haus bauen die Kosten für Türen, Fenster und Wärmedämmung. Schaut man ins Innere eines Einfamilienhauses, so entstehen weitere Baukosten für Heizung, Sanitär, Elektrik, Estrich, Innenputz und den restlichen Innenausbau.

Je nach gewünschtem Energiestandard können die Hausbau Kosten für die Wärmedämmung sehr unterschiedlich sein. Entscheidet sich der Hausbesitzer für ein Energiesparhaus mit hohen Energiestandard kann sich dies bei den späteren Energiekosten rechnen. Ein Passivhaus benötigt neben besonderen Fenstern und Türen eine spezielle Lüftungstechnik, die der Wärmerückgewinnung und der Belüftung im Einfamilienhaus dient.

Baukosten für die Außenanlage runden die Hausbau Kosten ab

Steht das Einfamilienhaus, dann müssen noch die Preise für die Außenanlagen berücksichtigt werden. Auch diese ist nicht zuletzt von der Grundstücksgröße und individuellen Wünschen abhängig. Garage, Carport oder Stellplatz, Gehwege und Terrasse und natürlich der Garten runden die preisbestimmenden Kosten beim Hausbau ab.

Eine Übersicht über die Haus Preise verschiedenster Haustypen und Energiesparhäuser finden Sie im weiteren Verlauf dieses Kapitels.

Erfahrungen & Fragen zum Thema Architekt

Entkalkungsanlage nachrüsten

Ist ein nachträglicher Einbau einer Entkalkungsanlage bei hartem Wasser sinnvoll?
Antwort von IBB Ingenieurbüro für Bauwesen

Es kommt darauf an.

Neue Fenster: Doppelverglasung oder Dreifachverglasung?

Unser Haus ist jetzt 38 Jahre alt. Aber auf einem guten neuen Stand. Jetzt steht der Fensteraustausch auf dem Programm. Meine Frage: Sollen die neuen Fenster eine Zweifach- oder Dreifach Verglasung haben? Jede Firma sagt etwas anderes. Die meisten meinen aber eine Dreifach-Verglasung ist zu dicht und es gibt Schimmel weil ja die ganze Luftzirkulation nicht so wie bei einem Neubau ist, und das Lüften alleine reicht nicht aus. Was ist Ihr Rat an uns?
Antwort von Montagebau Wagner

wir Reden um ca. 0,35 W/m²K (bei Schüco Living Fenster) mit einer 2 fach Verglasung Ug 1,1 und einer 3 fach Verglasung mit Ug 0,6 incl. warme Kante ist eine Differenz von 0,35 W/m²K. Nun entscheiden Sie selbst, unter Beachtung der bisherigen Antworten

Können sich Kunststofffenster leicht verziehen?

Können sich Kunststofffenster leicht verziehen? Verfärben sich Kunststofffenster im Laufe der Zeit gelblich (Sonne, Witterung).
Antwort von Bauelemente2000 Rainer Tritschler

Sofern wir über Markenqualitäten sprechen ist das an sich kein Problem.

Leicht können sich die Profile schon gar nicht verziehen, sofern sie fachmännisch montiert wurden. Ich erlebe immer wieder, dass schlampige Monteure die Verklotzung zwischen dem Scheibenpaket und dem Rahmen entfernen. Diese Verklotzung stellt aber sicher, dass sich die Rahmen nicht verziehen. Besonders bei außen-farbigen Fenstern (anthrazit oder dunkle Holzdekore) ist es ausgesprochen wichtig, dass Elemente ab ca. 1 Meter Breite oder Höhe ein Dekompressionsventil haben, welches den Überdruck durch starke Sonneneinstrahlung abbaut. Ohne dieses montieren wir grundsätzliche keine Fenster mehr.

Das Vergilben gehört seit vielen Jahren der Vergangenheit an, die Kunststoffe heutiger Markenfenster leiden nicht unter diesem Mangel.

Was kostet ein Holzhaus?

Uns interessiert, wieviel so ein Holzhaus ungefähr kostet. Ein Grundstück hätten wir. Wir haben leider überhaupt keine preislichen Vorstellungen. Wir stellen uns vor: ein Niedrigenergiehaus (Wärmepumpe, Photovoltaik, Pelletheizung), ca. 140qm Wohnfläche, normale Ausstattung.
Antwort von PlanSchmiede GmbH

Wir als Planungsbüro arbeiten im Bereich Holzständerbauweise mit 8 Hausherstellern zusammen, d. h. von Entwurfsplanung über Bauantragsplanung, Werkplanung bis Bauleitung. Die Kosten dieser Hersteller bewegen sich zwischen 1.600 - 2800 EUR / m² für ein Wohngebäude o. g. Grösse und mittlerer Ausstattung. Sofern man bereit ist, Eigenleistung zu erbringen (und sich das fachlich auch zutraut), kann man nochmal entsprechend sparen.

Wie meine Vorschreiber allerdings richtig angemerkt haben, ist die Frage recht pauschal gestellt, und die Nebenkosten natürlich noch von einigen anderen Faktoren abhängig.

Fragen zur Lüftung eines Effizienzhauses - Fensterfalzlüfter ausreichend?

Ich möchte dieses Jahr mein Haus sanieren und ein Effizienzhaus daraus machen. Eine Frage zur Belüftung: Da mein Haus ja winddicht saniert werden soll und ich keine Lüftungsanlage einbauen möchte, würde ich gern wissen ob diese Fensterfalzlüfter ok sind bzw. welche Fensterbelüftung vom Preis/Leistungsverhältnis ( die auch von der KfW akzeptiert werden ) Sie mir empfehlen würden.
Antwort von Ing.-Büro Prof. Dr. Loose GmbH

Fensterfalzlüfter sind passive Elemente und arbeiten naturgemäß nur, wenn zwischen Innen- und Außenraum eine Druckdifferenz besteht. In der Regel benötigen Sie zu den Fensterfalzlüftern also auch einen Ventilator der die verbrauchte oder feuchte Luft aus dem Gebäude absaugt. Nur so können Sie sicherstellen, dass die gewünschten Luftmengen tatsächlich bei jeder Witterung abtransportiert werden.
Näheres regelt die DIN 1946-6 (Lüftungskonzept)

Schimmelprobleme in KfW 70 - Effizienzhaus ohne Lüftungsanlage

Wir haben ein Haus mit KfW70 bauen lassen, wobei der Wert von n50 = 0,51 1/h mittels des Blower-Door-Tests ermittelt wurde. Das Haus hat keine Lüftungsanlage (der Bauträger hatte keine im Angebot gehabt und hatte der Einbau einer Lüftungsanlage nie in Diskussion gebracht). Darüber hinaus bekommen wir immer und wieder Schimmel an den gleichen Stellen. Kann der sehr niedrige Wert des n50 und die fehlende Lüftungsanlage die Begründung für die Schimmelbildung sein? Ist es gesetzlich vorgeschrieben, unter welchen Voraussetzungen eine Lüftungsanlage erforderlich wäre?
Antwort von Ingenieurbüro Meyer-Olbersleben

Ein neues Gebäude muss keine Lüftungsanlage haben, aber durch die hohen Anforderungen an die Dichtigkeit der Gebäudehülle (und genau die ist in Ihrem Gebäude ja auch eingehalten worden) ist es in vielen Fällen nicht leicht, ausreichend über die Fenster zu lüften. Ein Blick in die Berechnungen zum Lüftungskonzept ist außerdem hilfreich. Allerdings halte ich es für sehr fahrlässig in der heutigen zeit keine Lüftungsanlage einzuplanen/einzubauen. Zur genaueren Beurteilung ist jedoch ein Vor-Ort-Termin unabdingbar.

Muss nach Änderungen an der Fassade eine Dämmung nach EnEV erfolgen?

Ist es korrekt, dass nach Änderungen an der Fassade (hier Fenstertausch) über einem bestimmten Prozentsatz eine Dämmung nach ENEV erfolgen muß? Wann ja, wie hoch ist der Anteil? Ist das je nach LBO verschieden geregelt?
Antwort von Dipl. Ing. Architekt W.Gattinger

Die Energieeinsparverordnung (EnEV)ist eine Bundesverordnung und hat Gesetzescharakter. Wenn Sie alle Fenster getauscht haben ist das in Ordnung. Sie müssen die Fassade nicht dämmen. Es ist nur darauf zu achten dass die Fenster nicht einen höheren Dämmwert als die Fassade haben sonst kann sich Schimmel bilden. Dann wäre eine Dämmung der Fassade technisch erforderlich. Ich hoffe, dass Sie ihre Fensterfirma hier beraten hat, sonst wäre sie für den Mangel verantwortlich. Neben bei sei noch erwähnt dass der Austausch der Fenster vor der Fassadendämmung allerdings konstruktive Nachteile bei deren Ausführung bringt, da hier kein optimaler Anschluss an das Fenster mehr hergestellt werden kann. Es ist allerdings unbedingt geboten sich vor der Ausführung von einem Fachmann beraten zu lassen. das kann ein Architekt sein, aber kein Handwerker, der kein Energieberater ist. Die Beratung durch einen beim BAFA zugelassenen Energieberater wird mit der Übernahme von 60% der Kosten gefördert.

KfW Kredit für Programm 155 hier noch nachträglich möglich?

Wir haben im August ein Haus gekauft und im Herbst mit der Renovierung begonnen. Zunächst wurde einige Abbrucharbeiten durchgeführt. Parallel dazu wurde die Planung für den Ausbau druchgeführt. bei den Planungen hat sich ergeben, dass wir nach der Renovierung ein KFW 155 Haus erreichen können und dieses jetzt auch anstreben. Bisher wurde noch nicht mit energetischen Maßnahmen begonnen, da die finale Planung dafür jetzt erst fertig gestellt wird. Können wir für den Ausbau jetzt noch einen KFW-Kredit (KFW-155) beantragen, obwohl das Haus im Auguast 2018 gekauft (und finanziert wurde)? Oder ist jetzt nur noch die Beantragung von Förderungen möglich?
Antwort von Planungsbüro für energieeffiziente Gebäude, Dipl. Ing. Jürgen Nader

Das Programm 155 kenne ich zwar nicht. Sie meinen bestimmt das Programm 430 (Zuschuss) oder 151/152 (Kredit) und dann
eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus.
Solange da noch nicht mit den Artbeiten begonnen wurde, kann man das noch beantragen.
Ich empfehle dringend, schnell einen KfW-Sachverständigen einzubinden.

Neubau mit Gasbrennwert und Solarthermie - lohnt sich die Solarthermieanlage hier?

Für einem Neubau mit 130qm und einem Energiebedarf von 57 kWh/qm*a ergibt sich ein Jahres-Energiebedarf von ca. 7.500 kWh. Bei einem Gasbrennwertsystem mit Solarthermie für WW und Heizung entstehen für die Solarthermie Mehrkosten von ca. € 5.000. Einsparung mit Solarthermie liegt "optimistisch" bei 30%. Die Kosten p.a. für 7.500kWh mit €0,07/kWh Gaspreis liegen bei € 525. Ersparnis 30% = € 157 p.a. Warum sollte ich € 5.000 investieren wenn es 32 Jahre dauert bis es sich amortisiert. Dabei wurden noch nicht einmal die Betriebs- und Reparaturkosten einbezogen.
Antwort von Energieberatung GeBS Ingenieurbüro

Bei EEWG- Bund ist vorgeschrieben das wir im Neubau 50 % von Wärmebedarf mit Erneuerbaren Energien abdecken müssen. Ea gehts nur mit Biomasse Anlage oder mit Wärmepumpen. BW Kessel mit Solaranlage reicht nicht.

Brauche ich als Bauherr einen Durchbruchsplan bzw. Leitungsplan?

Brauche ich als Bauherr einen Durchbruchsplan bzw. Leitungsplan (Elektro und Heizungsplan) für die Baugenehmigung bzw. kurz danach vor dem Baubeginn oder doch nicht und die ausführende Firma (Heizungsbauer, Elektriker, Sanitärfirma) macht die Pläne beim Begehen des Rohbaus selber und besser ? was macht Sinn zu machen? Auf dieser Seite geht es nicht klar hervor ob man beim EFH die Pläne als Bauherr doch machen lassen muss bevor man anfängt zu bauen oder doch nicht... danke sehr zumindest bin ich nicht durchgedrungen um es 100% zu wissen
Antwort von GESBB - Ingenieurbüro

Baurechtlich bestehen diesbezüglich keine Anforderungen/ Notwendigkeiten.
Aus wirtschaftlicher Sicht sollte man jedoch auf eine fachgerechte Anlagendimensionierung Wert
legen.
Die Kosten für einen spezialisierten TGA Planer für EFH sind mit ~ 1T€ sicherlich gering.

Energieeffizienz-Experte / TGA Planung / freier Gutachter

http://www.gesbb-energieberatung.de/

Eigene Frage stellen
Ihre Frage an die Experten

Sie stellen Ihre Frage

Haus&Co richtet diese an Experten

Sie erhalten schnell und kostenlos Antwort

?
Haus-Experten beantworten kostenlos Ihre Fragen rund ums Thema Energie.
Jetzt Frage stellen
Ihre Frage an die Experten

Sie stellen Ihre Frage

Haus&Co richtet diese an Experten

Sie erhalten schnell und kostenlos Antwort