Entwicklung der Strompreise – ein Ausblick

In den letzten Jahren haben sich die Ankündigungen von Strompreiserhöhungen immer wieder überschlagen. Vor allem zum Jahreswechsel werden wir alljährlich mit einer steigenden Strompreisentwicklung konfrontiert. Hierfür gibt es laut Energiekonzernen, den kommunalen Energieversorgern und von Seiten der Politik vielseitige Gründe.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
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Strompreisentwicklung in der Hand der Stromkonzerne

Der Strommarkt in Deutschland ist zu 80 Prozent unter den vier großen Stromkonzernen Vattenfall, RWE, EnBW und E.ON aufgeteilt. Zusammen verfügen sie über ein weitreichendes Versorgungsnetz, das sie selber betreiben. So kommt den Konzernen trotz Liberalisierung des Strommarktes eine Vormachtstellung zu, die wesentlichen Einfluss auf die Strompreisentwicklung hat.

An den vier Stromkonzernen sind mehr als 800 Stadtwerke beteiligt. Es gibt also kaum einen Anbieter, der nicht von Vattenfall, RWE, EnBW oder EON abhängig ist. Die Strompreisentwicklung ist damit auch in den letzten Jahren stetig nach oben gegangen. Einer der wichtigsten Handelsplätze ist die EEX Leipzig.

 

Entwicklung Strompreise auch nach 2011 steigend

Der Bundesverband der deutschen Energiewirtschaft hat die Strompreisentwicklung der letzten Jahre näher analysiert. Danach ist der Strompreis im Bundesdurchschnitt von 13,9 Cent pro KWh im Jahr 2000 auf 23,2 Cent im Jahr 2009 gestiegen. In großen Ballungsräumen wie Berlin ist der Preis sogar um 100 Prozent gestiegen.

Seit 2005 gibt es trotz steigender Preise entscheidende Einschnitte in der Strompreisentwicklung. Ein Grund hierfür ist die Liberalisierung des Strommarktes. Dennoch ist der Wettbewerb noch nicht hoch genug, dass sich eine positive Strompreisentwicklung für den Verbraucher erkennen lässt. Auch in den nächsten Jahren wird laut Experten die Strompreisentwicklung weiter nach oben zeigen.

Der Ausbau Erneuerbarer Energien wird durch den Verbraucher infolge einer Umlage finanziert. Durch die aktuelle Erhöhung dieser EEG-Umlage durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird ein Durchschnittshaushalt mit etwa 60 Euro pro Jahr zusätzlich belastet. Unabhängig davon würde der Strompreis in 2011 dennoch steigen. Zusätzlich muss man bedenken, dass die fossilen Energieträger immer teurer werden und eine scheinbar teurere Förderung von Ökostrom jetzt auf lange Zeit gerechnet sehr viel billiger ist als eine spätere Umrüstung der Energiebereitstellung.

Die Entwicklung Strompreise hängt also auch sehr stark mit dem Strommix zusammen. Jede Form der Energiebereitstellung hat eigene Stromgestehungskosten, Vor- und Nachteile.

Weiterlesen zum Thema "EEX Leipzig"

Erfahrungen & Fragen zum Thema Energieberater

Gaskombitherme austauschen: Einbau einer neuen Heizwerttherme möglich?

Ich stehe vor dem Austausch meiner Gaskombitherme Junkers zwr 18 - 1 ke. Sie ist etwas über 30 Jahre alt. Muss ich nun eine Brennwerttherme einbauen (nach aktueller Gesetzeslage) oder kann ich wieder eine Heizwerttherme (Kombigerät) wählen? Ich persönlich würde gerne wieder eine Heizwerttherme einbauen, am besten wieder Junkers. Die Wohnung ist 74 Quadratmeter groß.
Antwort von Ingenieurbüro für effiziente Energieanwendung

Seit dem 26. September 2015 ist die Neuinstallation von Heizwertgeräten im gesamten EU-Gebiet verboten. Es gibt Ausnahmen, die die Fälle der Mehrfachbelegung von Schornsteinanlagen atmosphärischer Geräte betreffen.
Der Ersatz von alten Heizwertgeräten bedarf einer Anpassung des vorhandenen Abgassystems und einer Anlage zur Abfuhr des anfallenden Kondensates aus der Brennwerttechnik. Denn nur Brennwertgeräte sind dann als Neuinstallation zulässig. Der Austausch von Bauteilen an Heizwertgeräten ist so lange möglich, wie die Herstellerindustrie diese Bauteile nachliefert.
Es ist immer sinnvoll, die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Er nimmt die Anlage sowieso ab.
Hinweis: 1. Bei Weiterbetrieb von Heizwertanlagen ist der Einsatz von Hocheffizienzpumpen sinnvoll.
2. Einsparungen durch neue Brennwerttechnik ist immer auch von der nachgeschalteten Wärmeverteilung im Gebäude
abhängig, d.h. von der erforderlichen Vorlauftemperatur.
3. Der Ersatz von Wärmeerzeugern macht einen hydraulischen Abgleich der thermostatischen Heizkörperventile
erforderlich, besonders wenn Fördermittel generiert werden sollen.

Möglichst dünne Dämmung für Altbau-Sanierung gesucht

Ich plane die Totalsanierung eines Altbau-Gebäudes. Wir benötigen eine möglichst dünne Dämmung, die aber dennoch den gesetzl.Bedingungen entspricht. Wäremverbundsystem mit 16-er Platten nicht praktikabel wg. zuviel Auftrag an den Labungen. Welche Lösungen gibt es für uns?
Antwort von energie-konzept24 GbR

Ja, es gibt andere Dämmungsplatten mit weniger als 20 bzw. 16 cm. Stärke.

Wir können Ihnen z.B. ein EU zugelassenen Dämmstoff anbieten, MB 75 qm, mit einer Dicke von 1 cm. Dieses Material erfüllt alle Werte für eine konventionelle 20 cm Dämmung. Wenn Sie Interesse haben, freue ich mich über Ihren Hinweis. Gerne kann ich Ihnen ein Muster zur Verfügung stellen.

Montage können Sie selber machen oder durch uns erledigen lassen.

Wärmepumpe vom Nachbarn sehr laut und sehr nah an Grundstücksgrenze: Was kann ich tun?

Mein Nachbar hat eine Mitsubishi Electric Wärmepumpe PUHZ-SHW112Y mit enem Abstand von 0,5 Meter an die Grenze gesetzt, betoniert auf zwei kleinen Fundamenten (an unsere künftige Terasse). Kinderzimmer ist gerade 4 Meter entfernt. Das Ding hat lauf Herstellerangaben 70 dB(a). Wo das Ding in Betrieb ging - 15 C kamen am Kinderzimmer noch 55 dB an. Heute früh um 8:00 bei 2 Grand waren es noch 48 dB (Handymesseung). Laut Schallrechner des Bundeverband Wärmepumpe müssten da 8 Meter Abstand sein. Immer wenn ich auf meiner Baustelle bin läuft das Ding recht nervig. Ich baue in Bad Mergentheim (BW). Was kann ich machen? Habe selber eine ROTEX Wärmepumpe, die ist wesentlich leiser und hat einen Abstand von 5 Metern zur Grenze.
Antwort von Energieberatung Stapff

Wärmepumpen können je nach Baurecht als Teil eines Gebäudes gesehen werden = Mindestabstand 3 Meter.

Zum Schallschutz finden sich Angaben inb der TZA Luft:
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm

Dazu eine Sammlung von Urteilen:
http://www.laerm-luftwaermepumpen.de/index.php/aktuelle-gerichtsurteile

Nachbarn sollten sich verstehen, müssen miteinander auskommen. Konfrontgation nutzt keinem. Warum tun Sie sich nicht zusammen und bauen Ihre beiden Wärmepumpen auf einen gemeinsamen Platz? Schon mal ans Garagendach gedacht? Oder ein Satteldach auf die Garage und darunter die WP versteckt?

Es gibt schallhemmende Gummipuffer (Maschinenbau) als Lager, richtig platzierte Schallschutzwände, und mehr

Winterliche grüße
Herbert Stapff

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