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Warmwasser mit Strom – sinnvoll oder nicht?

Warmwasser mit Strom erzeugen – ist das sinnvoll, energiesparend? Pauschal lässt sich die Frage kaum beantworten. Wie effizient es ist, hängt von den Gegebenheiten in der jeweiligen Immobilie und den eigenen Ansprüchen ab. Fakt ist: Warmwasser mit Strom zu erzeugen, kann eine gute Alternative sein. Wir zeigen, wann Warmwasser mit Strom Sinn macht.
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Warmwasser mit Strom – zwei grundsätzliche Prinzipien

Warmwasser mit StromBild: AEG HaustechnikMan unterscheidet zwei grundsätzliche Prinzipien, Warmwasser mit Strom zu erzeugen: das Speicher- und das Durchlauferhitzerprinzip. Beim Elektro-Warmwasserspeicher wird Wasser gespeichert und in der Regel konstant auf einer vorab festgelegten Temperatur gehalten.

Wird das Wasser benötigt, steht es sofort zur Verfügung. Das gilt allerdings nur, solange der Speicher noch ausreichend aufgewärmtes Wasser enthält.

Beim Durchlauferhitzer wird dagegen nur Warmwasser mit Strom erzeugt, wenn es benötigt wird. Das kann vor allem dann bedarfsgerechter sein, wenn Warmwasser dezentral an einer Entnahmestelle und nicht regelmäßig in großen Mengen genutzt wird.

Auf die Bedingungen kommt es an!

Die Warmwasserversorgung ist generell ein Thema, über das sich Immobilien-Eigentümer Gedanken machen sollten. Inwieweit es sinnvoll ist, Geräte in diese Versorgung zu integrieren, die Warmwasser mit Strom erzeugen, kann von den baulichen Gegebenheiten in der Immobilie abhängen:

  • Eventuell ist eine zentrale Warmwasserversorgung sinnvoll, bei der alle Warmwasser-Entnahmestellen aus einer Warmwasser-Quelle gespeist werden. Liegen die Entnahmestellen weit voneinander entfernt, können aber zu hohe Wärmeverluste entstehen. Hier sind dezentrale Lösungen mit Durchlauferhitzer bisweilen durchaus praktisch.
  • Verfügt das Haus über einen Gasanschluss, ist möglicherweise ein Gasdurchlauferhitzer eine gute Wahl, falls nicht bereits eine Gasheizung verbaut ist, die diese Aufgabe mit übernehmen kann.
  • Für einzelne Entnahmestellen, bei denen nur wenig Warmwasser benötigt wird, reicht ein Mini-Durchlauferhitzer als Warmwasser-Erzeuger.

Generell eignen sich Geräte, die Warmwasser mit Strom erzeugen, für eine zentrale, eine dezentrale und eine Gruppenversorgung, bei der mehrere, aber nicht alle Entnahmestellen eines Hauses an einem Gerät hängen. Aber nicht alles Machbare ist auch sinnvoll. Wer einen Energieberater im Haus hat, sollte daher auch das Thema Warmwasser-Versorgung beim Gespräch nicht aussparen.

Warmwasser mit Strom – viel zu teuer?

Pauschal ist diese Aussage nicht richtig. Fakt ist allerdings: Strom ist nicht gerade die billigste Energie. Der Durchlauferhitzer Stromverbrauch sollte daher ebenso eine Rolle bei der Auswahl einer geeigneten Warmwasser-Versorgung spielen wie eigene Gewohnheiten als Verbraucher und bauliche Gegebenheiten. Vor allem neue Durchlauferhitzer mit elektronischer Regelung sind im Vergleich zu alten Modellen, die nur über eine hydraulische Regelung verfügen, deutlich im Vorteil.

Weiteres Auswahlkriterium sind natürlich die Durchlauferhitzer Preise. Dabei sollte man sich jedoch nicht vorschnell für ein preisgünstigeres Gerät entscheiden, das am installierten Ort verglichen mit einem anderen Gerät schlechtere Dienste leistet.

Fazit: Wer sein Haus in ein Energiesparhaus verwandeln möchte, muss die Möglichkeit, Warmwasser mit Strom zu erzeugen, nicht kategorisch ablehnen. Möchten Sie einen effizienteren oder neuen Durchlauferhitzer, können Sie über unsere kostenlose Datenbank Heizung Angebote aus ihrer Region erhalten.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de