IEKP: Basis für das EnWG

Die Einführung von Smart Metering in Deutschland beruht nicht zuletzt auf dem rechtlichen Rahmen. Das EnWG ist hier in erster Linie zu nennen. Vorreiter für die gesetzlichen Maßgaben sind eine Fülle von EU-Vorgaben. Am Ende hat aber auch das IEKP der Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, den intelligenten Strombereich zu fördern.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
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Smart Metering in Deutschland auf Basis von IEKP & EnWG

Smart Meter, © EVB Energie AGFür Smart Meter und das Smart Grid ist der rechtliche Rahmen seit einigen Jahren festgelegt. Mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) hat die Bundesregierung im August 2007 beschlossen, Smart Metering in Deutschland zu fördern. Die Umsetzung folgte dann mit der Novellierung des Energie­wirtschafts­gesetzes (EnWG) und der Messzugangsverordnung (MessZV). Beide traten im Oktober 2008 mit den Anforderungen und Terminen zur Umsetzung von Smart Metering in Deutschland in Kraft.

EnWG macht Vorgaben für Strom und Gas

Darin legt der Gesetzgeber fest, dass Smart Metering in Deutschland vorgeschrieben ist. Netzbetreiber sind seit dem 01.01.2010 verpflichtet, intelligente Zähler in neue Gebäude einzubauen. Auch muss jedem Verbraucher auf Anfrage diese neue Smart Metering Technik angeboten werden (§ 21b EnWG).

Zudem war der Energieversorger nach § 40 Abs. 3 EnWG verpflichtet, bis zum 30.12.2010 einen Tarif anzubieten, der Verbraucher zum Einsparen oder zur Steuerung des Verbrauchsverhaltens anreizt. Beispielsweise tageszeitabhängige Tarife wie einen Tag- oder Nachtstromtarif.

Ausblick für das Smart Metering in Deutschland

Innerhalb der EU sollen die Haushalte bis 2020 zu 80 Prozent mit intelligenten Stromzählern ausgestattet sein. Weitere zwei Jahre später soll der gesamte Wechsel vom herkömmlichen Ferraris-Zähler zum Smart Meter vollzogen sein.

In Italien wird die neue Technologie seit 2000 eingesetzt. Einige italienische Energieversorger haben ihren gesamten Kundenstamm bereits umgestellt. In Schweden wird der intelligente Stromzähler schon heute flächendeckend verwendet.

Soweit die Theorie  - einige Anbieter und Hersteller haben bereits in Feldversuchen praktische Erfahrungen im Rahmen von Smart Metering Studien aufgebaut.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Energieberater

Gaskombitherme austauschen: Einbau einer neuen Heizwerttherme möglich?

Ich stehe vor dem Austausch meiner Gaskombitherme Junkers zwr 18 - 1 ke. Sie ist etwas über 30 Jahre alt. Muss ich nun eine Brennwerttherme einbauen (nach aktueller Gesetzeslage) oder kann ich wieder eine Heizwerttherme (Kombigerät) wählen? Ich persönlich würde gerne wieder eine Heizwerttherme einbauen, am besten wieder Junkers. Die Wohnung ist 74 Quadratmeter groß.
Antwort von Ingenieurbüro für effiziente Energieanwendung

Seit dem 26. September 2015 ist die Neuinstallation von Heizwertgeräten im gesamten EU-Gebiet verboten. Es gibt Ausnahmen, die die Fälle der Mehrfachbelegung von Schornsteinanlagen atmosphärischer Geräte betreffen.
Der Ersatz von alten Heizwertgeräten bedarf einer Anpassung des vorhandenen Abgassystems und einer Anlage zur Abfuhr des anfallenden Kondensates aus der Brennwerttechnik. Denn nur Brennwertgeräte sind dann als Neuinstallation zulässig. Der Austausch von Bauteilen an Heizwertgeräten ist so lange möglich, wie die Herstellerindustrie diese Bauteile nachliefert.
Es ist immer sinnvoll, die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Er nimmt die Anlage sowieso ab.
Hinweis: 1. Bei Weiterbetrieb von Heizwertanlagen ist der Einsatz von Hocheffizienzpumpen sinnvoll.
2. Einsparungen durch neue Brennwerttechnik ist immer auch von der nachgeschalteten Wärmeverteilung im Gebäude
abhängig, d.h. von der erforderlichen Vorlauftemperatur.
3. Der Ersatz von Wärmeerzeugern macht einen hydraulischen Abgleich der thermostatischen Heizkörperventile
erforderlich, besonders wenn Fördermittel generiert werden sollen.

Möglichst dünne Dämmung für Altbau-Sanierung gesucht

Ich plane die Totalsanierung eines Altbau-Gebäudes. Wir benötigen eine möglichst dünne Dämmung, die aber dennoch den gesetzl.Bedingungen entspricht. Wäremverbundsystem mit 16-er Platten nicht praktikabel wg. zuviel Auftrag an den Labungen. Welche Lösungen gibt es für uns?
Antwort von energie-konzept24 GbR

Ja, es gibt andere Dämmungsplatten mit weniger als 20 bzw. 16 cm. Stärke.

Wir können Ihnen z.B. ein EU zugelassenen Dämmstoff anbieten, MB 75 qm, mit einer Dicke von 1 cm. Dieses Material erfüllt alle Werte für eine konventionelle 20 cm Dämmung. Wenn Sie Interesse haben, freue ich mich über Ihren Hinweis. Gerne kann ich Ihnen ein Muster zur Verfügung stellen.

Montage können Sie selber machen oder durch uns erledigen lassen.

Wärmepumpe vom Nachbarn sehr laut und sehr nah an Grundstücksgrenze: Was kann ich tun?

Mein Nachbar hat eine Mitsubishi Electric Wärmepumpe PUHZ-SHW112Y mit enem Abstand von 0,5 Meter an die Grenze gesetzt, betoniert auf zwei kleinen Fundamenten (an unsere künftige Terasse). Kinderzimmer ist gerade 4 Meter entfernt. Das Ding hat lauf Herstellerangaben 70 dB(a). Wo das Ding in Betrieb ging - 15 C kamen am Kinderzimmer noch 55 dB an. Heute früh um 8:00 bei 2 Grand waren es noch 48 dB (Handymesseung). Laut Schallrechner des Bundeverband Wärmepumpe müssten da 8 Meter Abstand sein. Immer wenn ich auf meiner Baustelle bin läuft das Ding recht nervig. Ich baue in Bad Mergentheim (BW). Was kann ich machen? Habe selber eine ROTEX Wärmepumpe, die ist wesentlich leiser und hat einen Abstand von 5 Metern zur Grenze.
Antwort von Energieberatung Stapff

Wärmepumpen können je nach Baurecht als Teil eines Gebäudes gesehen werden = Mindestabstand 3 Meter.

Zum Schallschutz finden sich Angaben inb der TZA Luft:
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm

Dazu eine Sammlung von Urteilen:
http://www.laerm-luftwaermepumpen.de/index.php/aktuelle-gerichtsurteile

Nachbarn sollten sich verstehen, müssen miteinander auskommen. Konfrontgation nutzt keinem. Warum tun Sie sich nicht zusammen und bauen Ihre beiden Wärmepumpen auf einen gemeinsamen Platz? Schon mal ans Garagendach gedacht? Oder ein Satteldach auf die Garage und darunter die WP versteckt?

Es gibt schallhemmende Gummipuffer (Maschinenbau) als Lager, richtig platzierte Schallschutzwände, und mehr

Winterliche grüße
Herbert Stapff

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