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    Die Stromerzeugung in Deutschland

    In Deutschland wird Strom aus unterschiedlichen Energieträgern erzeugt. Doch wie genau setzt sich unser Strommix zusammen? Und wie sollte der ideale Strommix aussehen? Bei der Zusammensetzung spielen viele Faktoren eine Rolle, nicht zuletzt auch politische Interessen. Wie sich der Strommix in den letzten Jahren zusammengesetzt hat, zeigen verschiedene Energiebilanzen.
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    Ein Strommix vieler Energieträger

    Der Strommix in unseren Netzen und an der Strombörse in Leipzig setzt sich aus verschiedenen Anteilen zusammen. Ein Großteil der Stromerzeugung in Deutschland beruht nach wie vor auf fossilen Rohstoffen wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Aber auch die Kernenergie und die Erneuerbaren Energien haben einen beachtlichen Anteil am Strommarkt, wenngleich der Ausstieg aus der Kernenergie nun beschlossene Sache ist und im Laufe der Zeit auf Null sinken wird. In den Jahren 2012 und 2010 setzte sich der Strommix folgendermaßen zusammen:

    Strommix in Deutschland 2012

    Strommix - Stromerzeugung in Deutschland 2010

    Strommix - Anteil der Erneuerbaren Energien soll bis 2020 erhöht werden

    Ein wesentliches Kriterium bei der Beurteilung von Energieträgern ist der Wirkungsgrad bzw. der Energiegehalt. Einen vergleichsweise hohen Energiegehalt haben fossile Brennstoffe. Der Anteil der Stromerzeugung in Deutschland durch Kohle ist daher mit 43 Prozent am höchsten. Unsere fossilen Energieträger stehen allerdings nur begrenzt zur Verfügung. Außerdem wirkt sie sich wegen ihres CO2 Ausstoßes negativ auf unser Klima aus. Die Kernenergie wiederum ist wegen eines bleibenden Restrisikos der Atomkraftwerken umstritten. Auch die ungeklärte Endlagerung der Atombrennstäbe führt dazu, dass sie viele Gegner hat. Wie sich der beschlossene Atomausstieg auf die deutsche Strompreisentwicklung auswirken wird, bleibt abzuwarten.

    Umweltverbände und Naturschützer sind starke Befürworter von Erneuerbaren oder regenerativen Energien. Sie drängen darauf, diese zunehmend in den Strommix mit einzuschließen. Hierzu zählen Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft und Erdwärme. Sie stehen unbegrenzt zur Verfügung und schaffen sich damit einen großen Vorteil. Einziger Nachteil ist, dass die Frage der Speicherung und des Transportes noch nicht abschließend geklärt ist. Ihr Anteil betrug 2012 ca. 22 Prozent. Der größten Beitrag zum Erneuerbare Energien - Strommix leistet derzeit noch die Windenenergie mit 7,3 Prozent am gesamt Strommix. Einen zunehmenden Anteil bekommt die Solarenergie. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Anteil am Strommix bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent zu erhöhen.

    Die notwendigen Investitionen in die Erneuerbaren werden über die EEG-Umlage im Strompreis abgefangen, denn die regenerativen Energien können und müssen einen immer größeren Anteil zur Stromerzeugung in Deutschland beitragen.


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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de