Die Vorteile eines elektronischen Thermostats

Die Erfindung der Thermostate bedeutete im Vergleich zu alten Handventilen bereits deutliche Vorteile beim bedarfsorientierten Heizen. Ein elektronisches Thermostat bietet noch mehr Möglichkeiten, die Heizung optimal auf den individuellen Wärmebedarf abzustellen.
Dieser Artikel wurde von
Thorben Frahm für www.Energie-Sparhaus.de verfasst.
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Ein elektronisches Thermostat spart Kosten und bietet mehr Komfort

© Dan Race - Fotolia.comElektronische Thermostate werden auch zeitgesteuerte oder programmierbare Thermostate genannt. Grundsätzlich funktioniert ein elektronisches Thermostat wie ein klassisches Heizkörperthermostat: Sie stellen die Wunschtemperatur ein und integrierte Temperaturfühler misst die Temperatur im Zimmer.

Ist sie wärmer als die eingestellte Temperatur, wird der Zufluss des Wärmeträgers (warmes Wasser) in den Heizkörper gedrosselt. Sinkt die Zimmertemperatur unter den eingestellten Wert, öffnet sich das Ventil geöffnet und der Wärmeträger strömt erneut in den Heizkörper.

Während man beim klassischen Thermostat manuell einstellt, welche Raumtemperatur die Heizung im jeweiligen Raum halten soll, funktioniert ein elektronisches Thermostat anders. Wer elektronische Thermostate nutzt, kann vorab einstellen (programmieren), wann die Heizung für welche Raumtemperatur sorgen soll.

Zusatzfunktionen sorgen für Sicherheit

Abhängig von der Art des elektronischen Thermostats gibt es unterschiedliche Einstellmöglichkeiten. Praktisch immer ermöglichen elektronische Thermostate, erwünschte Raumtemperaturen für mehrere Zeiten an einem Tag und für sieben Tage pro Woche einzustellen. Daneben kann ein elektronisches Thermostat auch Zusatzfunktionen besitzen:

  • eine Turbofunktion, mit der sich ein Raum innerhalb recht kurzer Zeit aufheizen lässt,
  • eine Erkennfunktion, durch die elektronische Thermostate offene Fenster erkennen und die Wärmezufuhr drosseln,
  • eine Urlaubsfunktion, mit der ein elektronisches Thermostat die Temperatur im Raum über längere Zeiträume kontinuierlich bei einem Wert hält.

Der Bedienkomfort beim elektronischen Thermostat lässt sich durch ein Funkthermostat weiter steigern. Durch die automatisierte Regelung, mit der ein elektronisches Thermostat Raumtemperaturen zu vorgegebenen Zeiten einstellt, ist ein deutlich effizienterer Heizenergieverbrauch möglich.

Es kann also Sinn machen, die Thermostate zu wechseln. Wie das tatsächliche Einsparpotenzial ist, lässt sich aber nur im Einzelfall vor Ort entscheiden. Fachbetriebe für Heiztechnik helfen Ihnen gern bei allen Projekten rund um die Heizungssanierung und dem Sparen von Heizkosten.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Energieberater

Gaskombitherme austauschen: Einbau einer neuen Heizwerttherme möglich?

Ich stehe vor dem Austausch meiner Gaskombitherme Junkers zwr 18 - 1 ke. Sie ist etwas über 30 Jahre alt. Muss ich nun eine Brennwerttherme einbauen (nach aktueller Gesetzeslage) oder kann ich wieder eine Heizwerttherme (Kombigerät) wählen? Ich persönlich würde gerne wieder eine Heizwerttherme einbauen, am besten wieder Junkers. Die Wohnung ist 74 Quadratmeter groß.
Antwort von Ingenieurbüro für effiziente Energieanwendung

Seit dem 26. September 2015 ist die Neuinstallation von Heizwertgeräten im gesamten EU-Gebiet verboten. Es gibt Ausnahmen, die die Fälle der Mehrfachbelegung von Schornsteinanlagen atmosphärischer Geräte betreffen.
Der Ersatz von alten Heizwertgeräten bedarf einer Anpassung des vorhandenen Abgassystems und einer Anlage zur Abfuhr des anfallenden Kondensates aus der Brennwerttechnik. Denn nur Brennwertgeräte sind dann als Neuinstallation zulässig. Der Austausch von Bauteilen an Heizwertgeräten ist so lange möglich, wie die Herstellerindustrie diese Bauteile nachliefert.
Es ist immer sinnvoll, die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Er nimmt die Anlage sowieso ab.
Hinweis: 1. Bei Weiterbetrieb von Heizwertanlagen ist der Einsatz von Hocheffizienzpumpen sinnvoll.
2. Einsparungen durch neue Brennwerttechnik ist immer auch von der nachgeschalteten Wärmeverteilung im Gebäude
abhängig, d.h. von der erforderlichen Vorlauftemperatur.
3. Der Ersatz von Wärmeerzeugern macht einen hydraulischen Abgleich der thermostatischen Heizkörperventile
erforderlich, besonders wenn Fördermittel generiert werden sollen.

Möglichst dünne Dämmung für Altbau-Sanierung gesucht

Ich plane die Totalsanierung eines Altbau-Gebäudes. Wir benötigen eine möglichst dünne Dämmung, die aber dennoch den gesetzl.Bedingungen entspricht. Wäremverbundsystem mit 16-er Platten nicht praktikabel wg. zuviel Auftrag an den Labungen. Welche Lösungen gibt es für uns?
Antwort von energie-konzept24 GbR

Ja, es gibt andere Dämmungsplatten mit weniger als 20 bzw. 16 cm. Stärke.

Wir können Ihnen z.B. ein EU zugelassenen Dämmstoff anbieten, MB 75 qm, mit einer Dicke von 1 cm. Dieses Material erfüllt alle Werte für eine konventionelle 20 cm Dämmung. Wenn Sie Interesse haben, freue ich mich über Ihren Hinweis. Gerne kann ich Ihnen ein Muster zur Verfügung stellen.

Montage können Sie selber machen oder durch uns erledigen lassen.

Wärmepumpe vom Nachbarn sehr laut und sehr nah an Grundstücksgrenze: Was kann ich tun?

Mein Nachbar hat eine Mitsubishi Electric Wärmepumpe PUHZ-SHW112Y mit enem Abstand von 0,5 Meter an die Grenze gesetzt, betoniert auf zwei kleinen Fundamenten (an unsere künftige Terasse). Kinderzimmer ist gerade 4 Meter entfernt. Das Ding hat lauf Herstellerangaben 70 dB(a). Wo das Ding in Betrieb ging - 15 C kamen am Kinderzimmer noch 55 dB an. Heute früh um 8:00 bei 2 Grand waren es noch 48 dB (Handymesseung). Laut Schallrechner des Bundeverband Wärmepumpe müssten da 8 Meter Abstand sein. Immer wenn ich auf meiner Baustelle bin läuft das Ding recht nervig. Ich baue in Bad Mergentheim (BW). Was kann ich machen? Habe selber eine ROTEX Wärmepumpe, die ist wesentlich leiser und hat einen Abstand von 5 Metern zur Grenze.
Antwort von Energieberatung Stapff

Wärmepumpen können je nach Baurecht als Teil eines Gebäudes gesehen werden = Mindestabstand 3 Meter.

Zum Schallschutz finden sich Angaben inb der TZA Luft:
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm

Dazu eine Sammlung von Urteilen:
http://www.laerm-luftwaermepumpen.de/index.php/aktuelle-gerichtsurteile

Nachbarn sollten sich verstehen, müssen miteinander auskommen. Konfrontgation nutzt keinem. Warum tun Sie sich nicht zusammen und bauen Ihre beiden Wärmepumpen auf einen gemeinsamen Platz? Schon mal ans Garagendach gedacht? Oder ein Satteldach auf die Garage und darunter die WP versteckt?

Es gibt schallhemmende Gummipuffer (Maschinenbau) als Lager, richtig platzierte Schallschutzwände, und mehr

Winterliche grüße
Herbert Stapff

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