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    Heizkörperthermostate – kleine Bauteile, große Wirkung

    Ein Heizkörperthermostat ist heute praktisch Standard bei einer Heizung. Das war keineswegs immer so. Mittlerweile existieren unterschiedliche Varianten auf dem Markt, die auch in unterschiedlicher Weise zu einem energieeffizienten Heizen beitragen. Ein Wechsel der Thermostate kann sich lohnen.
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    Wie funktioniert ein Heizkörperthermostat?

    Heizkörperthermostat© Laurentiu Iordache - Fotolia.comIn früheren Zeiten gab es direkt am Heizkörper nur Handventile, mit denen geregelt werden konnte, wie warm die Heizung wird. Diese Regelung war relativ ungenau und trug wenig zur effizienten Energienutzung bei.

    Dann kam das Heizkörperthermostat. Dreht man solch ein Thermostat hoch oder herunter, ändert man nicht direkt die Temperatur der Heizung. Vielmehr stellt man mit einem Heizkörperthermostat die Wunschtemperatur für den Raum ein, in dem sich der Heizkörper befindet.

    Ein klassisches manuell regelbares Heizkörperthermostat besitzt oftmals die Einstellgrade 1 bis 5. Laut Stiftung Warentest entspricht die Stufe 1 einer erwünschten Raumtemperatur von 12 Grad Celsius. Pro Stufe steigt die Wunschtemperatur um vier Grad, sodass sie Stufe 2 dann 16 Grad Celsius erreicht. Thermostate tauschen kann sich lohnen, weil auch bei einem Heizkörperthermostat irgendwann Verschleiß die Funktionalität beeinträchtigt und weil modernere Thermostate eher zu einem effektiven Heizen beitragen.

    Aufbau des Heizkörperthermostats

    Wichtiges Element beim Heizkörperthermostat ist der Dehnkörper mit einem Stoff (etwa einer Flüssigkeit), der sich bei Wärme ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Dehnt er sich aus oder zieht er sich zusammen, wird der Zufluss des aufgeheizten Wassers in den Heizkörper über einen Übertragungsstift und eine Rückstellfeder gedrosselt beziehungsweise geöffnet.

    Unterschiede zwischen verschiedenen Heizkörperthermostaten

    Neben dem klassischen manuell einstellbaren Heizkörperthermostat gibt es heute elektronische Thermostate, die sich programmieren lassen. Man kann sie etwa so einstellen, dass sie in einem Singlehaushalt die erwünschte Raumtemperatur absenken, sobald der Bewohner des Haushalts zur Arbeit geht, und sie wieder anheben, wenn er nach Hause zurückkehrt.

    Das Funkthermostat ist eine Weiterentwicklung der elektronischen Thermostate. Es lässt sich ebenfalls programmieren, allerdings via Funk. Das bedeutet: Das Bedienelement, an dem sich das Heizkörperthermostat einstellen lässt, ist vom eigentlichen Thermostat getrennt. Über Funk kann man auch einen Temperaturfühler in Fensternähe an das Heizkörperthermostat anbinden, damit es bei geöffnetem Fenster nicht permanent nachheizt. Diese Einheiten können so auch mehrere Heizkörper gleichzeitig ansteuern.

    Überlegt man, alte gegen neue Thermostate zu tauschen, sollte man sich vor einem Kauf Gedanken machen, welche Art von Heizkörperthermostat eigentlich in Frage kommt, sollte sich vielleicht Testergebnisse anschauen sowie einen eigenen kleinen Thermostat Test durchführen und natürlich auch den Preis der Thermostate in die Kalkulation integrieren.

    Hat man sich einmal für eine Art von Heizkörperthermostat entschieden, kann man mit etwas handwerklichem Geschick auch als Laie ein Thermostat wechseln.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de