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Smart Home Sicherheit: Wie sicher ist ein smartes Heim?

Das Smart Home soll und kann nicht nur den Komfort unseres Wohnens verändern, sondern auch die Sicherheit im Haus erhöhen. Doch wie sicher ist ein Smart Home und welche Aspekte machen ein Smart Home sicherer als ein konventionelles Haus? Wir beleuchten das Thema für Sie im Folgenden genauer.
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Teilbereiche der Smart Home Security

Ein Smart Home ist nicht automatisch sicherer, weil es moderne Haustechnik besitzt. Aber eben jene smarte Technik können Sie sich zunutze machen, um Ihr Eigenheim vor Einbrechern, Witterungseinflüssen oder auch gesundheitlich bedenklichen Faktoren zu schützen. Es gibt verschiedene Ansätze, die von der kleinen smarten Sicherheitslösung bis zum kompletten Smart Home Security System reichen. Generell gilt: Je mehr smarte Aspekte Sie nutzen, umso besser wird das Gesamtpaket an Wohnsicherheit. Es besteht aber immer auch die Möglichkeit einzelne Ausstattungen nachzurüsten und so Stück für Stück zum sicheren Smart Home zu gelangen. Einige wichtige Aspekte zum Thema Smart Home Sicherheit möchten wir Ihnen an dieser Stelle genauer erklären.

Smart Home Alarmanlagen

Statistisch gesehen wird alle drei Minuten irgendwo in Deutschland eingebrochen. Und das nicht nur nachts und im Winter, sondern auch tagsüber, während Sie vielleicht gerade im Büro sitzen und völlig arglos sind. Gerade wenn Häuser und Wohnungen tagsüber leer stehen, schlagen Einbrecher zu und nutzen es aus, dass die Bewohner gerade nicht anwesend sind. Eine smarte Alarmanlage schafft hier Abhilfe und schreckt nicht nur Einbrecher ab, sondern informiert Sie auch darüber, was gerade bei Ihnen zu Hause geschieht.

Sie können aus verschiedenen Kombinationen wählen, beispielsweise einen optischen Smart Home Alarm mit einem akustischen kombinieren. Hersteller von Smart Home Alarmanlagen bieten heute zahlreiche Varianten an, aus denen Sie Ihr persönliches Smart Home Alarm System zusammenstellen können. Klassisch und oftmals das Einstiegssystem ins Gebiet der Smart Home Sicherheit ist ein Set aus einer zentralen Steuereinheit und mehreren separaten Meldern. Diese können zum Beispiel folgende sein:

  • Smart Home Bewegungsmelder außen und innen
  • Smart Home Fenstersensoren
  • Smart Home Türkontakte

Jeder dieser Sensoren kommuniziert mit der zentralen Steuereinheit und löst bei Bedarf eine gewünschte Reaktion aus. Ganz konkret geschieht dies so: Ist an Ihren Fenstern ein Smart Home Fenstersensor verbaut, meldet dieser, wenn das Fenster geöffnet wird. In der Zentrale wird daraufhin ein Alarmton oder ein Lichtsignal ausgelöst. Zusätzlich kann die Steuereinheit eine Nachricht an Ihr Smartphone schicken und exakt melden, wo ein Fenster geöffnet wurde. Der erste Effekt soll ein aktiver Smart Home Einbruchschutz sein und direkt auf die Einbrecher wirken. Schrille Alarmsirenen und helle Lichtblitze stören beim Einbruchversuch und führen im besten Fall dazu, dass dieser vorzeitig abgebrochen wird. Die Nachricht an Sie führt dazu, dass Sie überall, egal ob in der Nähe ihres Hauses oder nicht, wissen, was daheim geschieht und gegebenenfalls Folgeschritte einleiten können.

Wie sicher sind smarte Alarmanlagen?

Smart Home Alarmanlagen selbst erhöhen zunächst nicht unmittelbar die Sicherheit, denn der Einbruch selbst ist mechanisch ebenso einfach oder schwierig wie zuvor. Sie basieren aber auf einem abschreckenden Effekt, denn wenn der Täter gestört wird und ein lauter Alarmton seinen Einbruchversuch durchdringt, lässt er höchstwahrscheinlich schneller davon ab, in Ihr Haus eindringen zu wollen. Smart Home Alarmanlagen sind also vor allem dann sicher, wenn Sie alle Fenster- und Türen mit entsprechenden Sensoren ausstatten und nicht nur vereinzelte Einstiegsorte. Ein Smart Home Türkontakt alleine bringt wenig, wenn die entsprechenden Fenstersensoren fehlen und eine smarte Haustür alleine hält niemanden davon ab, durchs Fenster einzusteigen.

Die gute Nachricht: Alarmanlagen sind ein Teilbereich der Smart Home Sicherheit, den Sie sehr einfach und schnell nachrüsten können. Ob im Neu- oder im Bestandsbau spielt keine Rolle: Zentrale und Sensoren funktionieren in der Regel komplett kabellos und kommunizieren per hausinternem WLAN miteinander und können jederzeit nachgerüstet werden.

Wie teuer sind Smart Home Alarmsysteme?

Der Preis für eine gute Smart Home Sicherheit ist schwierig zu beziffern, denn es kommt auf Ihre gewünschte Ausstattung der Smart Home Sicherheitstechnik an. Wünschen Sie sich ein Basisset, das lediglich Fenster- und Türsensoren beinhaltet, kommen Sie mit einer Investition im mittleren dreistelligen Bereich oftmals hin. Pro Fenstersensor sollten Sie mit Ausgaben zwischen 10 und 50 Euro rechnen, eine Alarmsirene schlägt mit ca. 80 bis 150 Euro zu Buche. Sollen zusätzlich zu den Grundkomponenten noch eine Smart Home Videoüberwachung mittels Innen- oder Außenkamera hinzutreten, reicht dieses Budget schnell nicht mehr aus. Allein eine Smart Home Überwachsungskamera kostet zwischen 150 und 300 Euro.

Sinnvoll ist es in jedem Fall, sich zu Beginn ein klares Sicherheitskonzept für Ihr Haus erstellen zu lassen. Denn wenn Sie mit einem Sensoren anfangen und dann feststellen, dass Sie dringend nachrüsten müssen, kommt der Einzelkauf Sie am Ende teurer als von Anfang an in ein Komplettset zu investieren. Vergleichen Sie hier unbedingt die Angebote der verschiedenen Hersteller miteinander und lassen Sie sich vom Fachmann beraten.

Aktiver Einbruchschutz: Smart Home Anwesenheitssimulation

Ein interessanter Aspekt, der noch einen Schritt früher ansetzt, ist die Smart Home Sicherheit mittels Anwesenheitssimulation. In diesem Fall reagiert Ihr Haus nicht erst auf den Versuch eines Eindringens, sondern schreckt aktiv ab, bevor es überhaupt zu diesem Versuch kommt. Die Anwesenheitssimulation umfasst das regelmäßige Aktivieren alltäglicher Dinge, beispielsweise das An- und Ausschalten der Beleuchtung. Da Einbrecher Häuser oftmals über einen Zeitraum beobachten, bevor sie sich zum Einbruch entscheiden, fallen ihnen vor allem solche Anwesen auf, in denen lange nichts passiert. Ein Haus, in dem den ganzen Tag das Licht nicht an- oder ausgeschaltet wird, wirkt unbewohnt und damit attraktiv für einen Einbrecher. Umgehen Sie dies, indem Sie die Smart Home Sicherheit mittels Anwesenheitssimulation erhöhen.

Dies funktioniert mit einfachen Mitteln, beispielsweise programmierbaren Steckdosen und Schaltern. Legen Sie ganz einfach fest, dass um 16 Uhr das Licht im Wohnzimmer angehen und um 20:00 Uhr wieder ausgehen soll und imitieren Sie damit Ihre Anwesenheit. Ähnlich wie bei der Alarmanlage besteht ein solches Sicherheitsset aus einer zentralen Controlling-Einheit und mehreren Einzelkomponenten. So können Sie nicht nur das Licht, sondern beispielsweise auch das Öffnen und Schließen der Jalousien veranlassen, ohne zuhause zu sein. Sie können einen kompletten Tagesablauf optisch imitieren. Vom Hochfahren der Jalousien am Morgen über das Anschalten des Lichtes im Badezimmer, schließlich im Flur und der Küche bis hin zum Runterfahren des Rollladens am Abend, imitieren Sie einen ganz gewöhnlichen Tagesablauf und erwecken den Eindruck, dass Ihr Heim bewohnt ist und sich ein Einbruch nicht lohnt.

Technisch funktioniert dies sowohl mittels Vorabprogrammierung als auch auf direkten Befehl per App. Sie können also entweder vor Ihrer Abwesenheit den zu imitierenden Tagesablauf voreinstellen oder alternativ jederzeit von Ihrem Urlaubsort ein Signal an ihr Smart Home senden, dass es heute die Beleuchtung eine Stunde länger brennen lassen soll. Wechsel im Ablauf verhinder, dass mutmaßliche Einbrecher ein festes Muster ableiten können, aber auch solche Wechsel sind vorab programmierbar. Je ausgeklügelter das Smart Home Sicherheitssystem hier ist, umso umfangreicher die Funktionen. Es gibt vom einfachen Basissystem bis zum smarten Simulatoren, der sich nach Sonnenauf- und Untergang richtet, zahlreiche Möglichkeiten Ihr Heim sicherer zu machen.

Kernstück Ihrer Sicherheit: die Smart Home Haustür

Auch wenn längst nicht jeder Einbrecher durch die Tür ins Haus dringt, kommt der Haustür doch eine besondere Bedeutung zu. Denn jenseits des klassischen Einbruchfalles steht und fällt die Smart Home Sicherheit mit der Eingangstür. Eine smarte Gegensprechanlage beispielsweise ermöglicht es Ihnen, von überall mit dem Menschen vor ihrer Haustür zu kommunizieren. Aber ist das wirklich nötig? Wenn wir uns eine ganz alltägliche Situation vorstellen, beispielsweise die Lieferung eines wichtigen Paketes, kann dies nicht nur sehr angenehm, sondern durchaus auch sicherheitsrelevant sein. Statt eine hochwertige Sendung an einem unsicheren Ablageort im Außenbereich abzulegen, können Sie den Postboten bequem ins Haus lassen. Beteiligt sind an diesem Prozess mehrere smarte Elemente:

  • Smart Home Haustür
  • Smart Home Türklingel
  • Smart Home Gegensprechanlage
  • Smart Home Türöffner
  • Smart Home Türschloss

Das Prozedere in unserem Beispiel wäre wie folgt: Der Postbote klingelt an Ihrer smarten Türklingel. Diese gibt das Signal an Ihre Smart Home Gegensprechanlage weiter, die wiederum Sie kontaktiert, indem Sie eine Nachricht an Ihr Smartphone schickt. Je nachdem, ob Sie nun eine klassische Gegensprechanlage oder eine Smart Home Video Türsprechanlage besitzen, kommunizieren Sie direkt über Ihr Handy mit dem Postboten. Sie klären ab, wo er das Paket hinstellen soll und geben Ihrer smarten Haustür das Signal sich zu öffnen. Ist die Sendung deponiert, verschließt das smarte Türschloss im Anschluss wieder die Haustür und aktiviert, sofern vorhanden, die smarte Alarmanlage. Ihre Sendung ist sicher im Haus angekommen, ohne dass Sie persönlich anwesend sein mussten und ohne dass Ihre Tür nun stundenlang unverschlossen bleibt. Diese Vernetzung verschiedener Einzelkomponenten verdeutlicht sehr anschaulich, wie die Smart Home Sicherheit der Zukunft aussehen kann. Wir werden verstärkt große Netze statt einzelner Sicherheitsspots installieren und so nach und nach eine Sicherheitslücke nach der anderen schließen können.

Sicherheit für Besitz und Bewohner

Ein Aspekt, der oftmals vernachlässigt wird, aber unglaublich wichtig ist, ist der der Smart Home Sicherheit im Bereich Gesundheit. Denn ein smartes Heim schützt nicht nur vor Einbruch, sondern auch vor schädlichen Einflüssen von außen und innen. Verschiedene Sensoren sind beispielsweise in der Lage, die Luftqualität zu überprüfen und das Raumklima zu kontrollieren. Gerade für Allergiker ist dieser Aspekt sehr sinnvoll und wohltuend, denn steigt beispielsweise die Pollenbelastung im Raum, kann ein entsprechender Sensor dies feststellen, mitteilen und letztlich auch Gegenmaßnahmen einleiten. Eine mögliche Folgereaktion bei einer höheren Luftbelastung durch Pollen wäre es, die Fenstersensoren anzuleiten, die Fenster zu schließen.

Ein smarter Rauchmelder informiert nicht nur über einen möglichen Brandfall, sondern leitet im gleichen Moment vorher festgelegte Folgereaktionen ein, beispielsweise das Öffnen der Fenster. Neben der Sicherheit für Leib und Leben behält ein smartes Sicherheitssystem aber auch wirtschaftliche Aspekte im Blick. So alarmiert ein entsprechender Smart Home Wassersensor über einen drohenden Wasserschaden, bevor dieser das komplette Mobiliar beschädigt hat. Auch hier gilt: Je dichter die einzelnen Komponenten miteinander vernetzt sind, umso zuverlässiger funktioniert Ihr persönliches Smart Home Security System.

Smart Home Sicherheit ohne Kompromisse

Komfort ist angenehm, ohne Frage. Sicherheit ist aber mindestens ebenso wichtig, oftmals gar lebensentscheidend. Lassen Sie sich daher von Beginn an umfassend beraten und finden Sie die optimale Sicherheitstechnik für Ihr eigenes Smart Home heraus. Erfahrene Experten können Ihnen dabei helfen, die maßgeschneiderte Lösung für Ihren Bedarf zu finden. Möchten Sie künftig ruhiger schlafen und die modernen Möglichkeiten einer smarten Sicherheitstechnik für sich nutzen? Dann nehmen Sie Kontakt zu einem unserer Experten auf!