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    Wann die Nachtabsenkung sinnvoll ist

    Die Nachtabsenkung einer Heizung ist nicht dasselbe wie die Nachtabschaltung. Bei einer Nachtabschaltung ist die Heizung nachts aus. Bei der Nachtabsenkung wird die Vorlauftemperatur im Heizkessel dagegen reduziert. Das sollte jedoch nicht dazu führen, dass bestimmte Temperaturen in Räumen nicht unterschritten werden.
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    Die Nachtabsenkung - Funktion, Vorteile & Nachteile

    NachtabsenkungBild: © Alterfalter - Fotolia.comDie Nachtabsenkung ist eine Funktion der Heizungsregelung. Sie sorgt dafür, dass das Wasser im Heizkessel zu festgelegten Nachtzeiten weniger stark aufgewärmt wird. Auf welche Temperaturen das Wasser aufgeheizt wird, ist abhängig von der Außentemperatur und der eingestellten Heizkurve.

    So könnte die Vorlauftemperatur beispiels­weise 40 Grad bei einer Außentemperatur von +10 Grad Celsius betragen und bei einer Außentemperatur von minus 5 Grad Celsius auf 60 Grad ansteigen.

    Bei einer Nachtabsenkung wird die Heizkurve in der Nachtzeit parallel nach unten verschoben, so dass die Vorlauftemperatur sich jeweils um eine Temperatur X absenkt. Empfohlen wird eine Absenkung der Vorlauftemperatur von etwa fünf bis acht Grad. Eine Alternative zu dieser Art der Nachtabsenkung ist mit Hilfe programmierbarer Thermostate möglich.

    Nachtabsenkung – Temperaturen nicht zu weit fallen lassen!

    Generell sollte man dafür sorgen, dass die Temperaturen in Räumen nicht unter ein Niveau abrutschen, das bei etwa 16, 17 Grad liegt. Würde die Temperatur zu sehr abgesenkt, würde die Luft möglicherweise soweit abkühlen, dass sich Kondenswasser etwa an den Wänden niederschlägt. In solchen Fällen droht Schimmelpilz.

    Tatsächliche Einsparungen durch Nachtabsenkung bleiben umstritten

    Experten streiten über den Wert der Nachtabsenkung. Die Deutsche Energie-Agentur (DENA) beziffert auf ihrer Webseite Thema-Energie das Energie-Einsparpotenzial durch die Nachtabsenkung mit fünf bis über zehn Prozent, abhängig von Kriterien wie der Art der Wärmedämmung.

    Laut dem Landesinnungsverband Schornsteinfegerhandwerk Rheinland-Pfalz spart man etwa sechs Prozent Energie, wenn man die Wohnraumtemperatur nachts von 21 auf 18 Grad absenkt. Andere Experten halten die Nachtabsenkung in einem gut gedämmten Haus für unnötig, weil Temperaturen durch die Dämmung sehr gut im Haus gehalten werden. Es werde nachts daher auch bei einer Heizung ohne Nachtabsenkung nur wenig Heizenergie verbraucht, heißt es. Bei schlecht gedämmten Häusern lohnt sich die Nachtabsenkung auch aus Sicht dieser Experten schon eher. Einen weitergehenden Fachbeitrag beim Bund der Energieverbraucher e.V. zum Thema "Nachtabsenkung" finden Sie hier.

    Ob sich eine Nachtabsenkung lohnt oder nicht, sollte man anhand der konkreten Immobilie am besten mit einem Energieberater oder Fachbetrieben für Heiztechnik vor Ort abklären.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de