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Heizverhalten – wie man richtig heizt!

Das richtige Heizverhalten sorgt dafür, dass Menschen einen Raum als behaglich empfinden und zugleich Energie einsparen, Schimmel verhindern, Heizkosten senken. Bleibt die Frage, was richtiges Heizverhalten auszeichnet?
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Heizverhalten ändern und Kosten sparen, ohne zu frieren!

Ein energiebewusstes und Kosten sparendes Heizverhalten darf nicht bedeuten, Temperaturen im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung so abzusenken, dass man friert. Gutes Heizverhalten bringt Wohlfühltemperaturen UND ist energieeffizient. Als "Wohlfühltemperatur" definiert der Bundesverband der Verbraucherzentralen in der Broschüre „Richtiges Heizen und Lüften“ eine Temperatur zwischen 19 und 22 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von 35 bis 60%. Die Broschüre erwähnt jedoch auch, dass das Temperatur-Empfinden abhängig von Faktoren wie der körperlichen Verfassung eines Menschen ist. "Wohlfühltemperatur" ist immer etwas Subjektives. Richtig heizen sollte dafür sorgen, dass dieses subjektive Wohlempfinden gewahrt bleibt.

Richtiges Heizverhalten spart GeldBild: © Initiative ERDGAS pro Umwelt GbR

Heizverhalten - weniger ist bisweilen mehr!

Sechs Prozent der Heizkosten lassen sich einsparen, wenn man die Temperatur um ein Grad absenkt, lautet eine Faustformel. Daher sollte man durchaus einmal ausprobieren, ob nicht etwas geringere Temperaturen möglich sind, ohne das Wohlbefinden zu beeinträchtigen. Zu warm heißt auch zu teuer! Und richtiges Heizverhalten kann Kosten deutlich senken.

  • In Schlafzimmern, die tagsüber wenig genutzt werden, reichen oft 18 Grad aus.
  • Zudem kann man die Temperaturen absenken, wenn man das Haus verlässt. Die Heizung völlig abzudrehen, ist aber oftmals falsches Heizverhalten. Das Haus dann bei der Rückkehr erneut aufzuheizen ist oft teurer als die Heizung mit niedrigerer Temperatur von minimal 15 Grad durchlaufen zu lassen.

Generell ist es problematisches Heizverhalten, die Temperatur in kaum genutzten Räumen zu sehr abzusenken. In solchen Fällen drohen Feuchtigkeit und dadurch Schimmel. In kühleren Räumen ist deshalb auch häufigeres richtiges Lüften nötig. Sie durch die Heizung in benachbarten Räumen zu heizen, reicht oftmals nicht. Statt ausreichend Wärme dringt dann nicht selten zuviel Feuchtigkeit ins Zimmer. Heizen sollte man daher mit der Heizung im Zimmer selbst. Richtiges Heizverhalten heißt darüber hinaus auch, der Wärme nie den Weg in den Innenraum zu verstellen. Man sollte die Heizung deshalb nicht abdecken: etwa durch Möbel oder Vorhänge.

Heizverhalten und passende Technik

Technik kann Hausbewohner bei richtigem Heizverhalten unterstützen. Energieberater können hier praktische Tipps geben. Es gibt beispielsweise programmierbare Thermostate, mit denen sich die Regelung der Idealtemperaturen vereinfachen lässt. Gegebenenfalls sollte man also auch einmal das Thermostat tauschen.

Achten sollte man auch darauf, dass die Heizung selbst einwandfrei funktioniert. Dafür ist es etwa wichtig, die Heizung in regelmäßigen Abständen zu entlüften.

Die Heizung entlüften ist keine große Aufgabe, aber notwendig. Haus- und Wohnungs-Besitzer können diese Aufgabe selbst erledigen.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de