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    Welches Gebäude benötigt welchen Energieausweis?

    Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) stellt unterschiedliche Anforderungen an einen Energieausweis für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Ob ein bedarfsorientierter Energieausweis erforderlich ist oder ein verbrauchsorientierter bereits ausreicht, hängt davon ab, ob es sich um ein Wohngebäude, ein Nichtwohngebäude oder ein Mischgebäude handelt.
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    Energieausweis & Gebäude: Regeln für Wohn- und Nichtwohngebäude

    Energieausweis GebäudeKfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas KlewarWohngebäude sind nach Paragraf 2, Satz 1 der Energieeinsparverordnung  (EnEV) Gebäude, „die nach ihrer Zweck­bestimmung überwiegend dem Wohnen dienen, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen sowie ähnlichen Einrichtungen“. Hotels oder Krankenhäuse zählen nicht als Wohngebäude.

    Nichtwohngebäude sind dementsprechend alle Gebäude, die nicht den zuvor genannten Kriterien entsprechen. In den Energieausweis für Nichtwohngebäude fließen mehr Daten als beim Wohnhaus ein. Das zeigt sich etwa, wenn ein verbrauchsorientierter Energieausweisfür beide Gebäudearten erstellt wird.

    Beim Gebäude für Wohnzwecke werden vor allem Daten zum Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser aufgezeigt und eine grafische Einordnung per "Bandtacho" und den neuen Energieeffizienzklassen gegeben. Im Energie­ausweis für Nichtwohngebäude stehen daneben auch Daten zum Energieverbrauch von Lüftung, Kühlung und Beleuchtung und auch die Art der Gebäudenutzung wird nach Flächenanteilen aufgefächert (siehe auch: was steht im Energieausweis).

    Im Energieausweis für Wohngebäude und im Energieausweis für Nichtwohngebäude gibt es seit der EnEV 2014 einen Abschnitt "Empfehlungen zur kostengünstigen Modernisierung" (nach Paragraph 20). Dort gibt der Aussteller unverbindliche Empfehlungen, wie man die Energiekosten des Gebäudes weiter senken könnte.

    Gebäudenutzung und Baujahr bestimmen, welcher Energieausweis zulässig ist

    Verbrauchsorientierter und bedarfsorientierter Energieausweis sind die beiden Arten von Energieausweisen, welche die EnEV 2014 unterscheidet:

    • Ein bedarfsorientierter Energieausweis ist grundsätzlich für Wohngebäude und Nichtwohngebäude als Energieausweis vorgeschrieben. Beim Neubau beider Arten von Gebäuden ist ein bedarfsorientierter Energieausweis Pflicht.
    • Beim bestehenden Gebäude für Nichtwohnzwecke kann der Besitzer der Immobilie frei entscheiden, welchen Energieausweis er für sein Gebäude haben möchte. Seit 2009 ist auch hier ein Energieausweis bei Verkauf, Vermietung, Pacht oder Leasing vorgeschrieben.
    • Das gilt mit einer Ausnahme auch für Wohngebäude. Im Bestand herrscht Wahlfreiheit, außer, der Bauantrag bestand vor dem 1.November 1977 (Inkrafttreten der Wärmeschutzverordnung WVSO) und das Gebäude wurde seitdem nicht mindestens auf diesen Standard saniert. In diesem Fall ist ein bedarfsorientierter Energieausweis erforderlich.
    • Im Denkmalschutz sieht die Sachlage ein wenig anders aus. Zwar ist bei Verkauf oder Vermietung etc. ein Energieausweis und dessen Vorlage nach Paragraph 16 der EnEV 2014 vorgeschrieben, in Satz (5) schließt man Baudenkmäler allerdings von dieser Pflicht aus.

    Bei Gebäuden "mit starkem Publikumsverkehr" (öffentlich) ab einer Fläche von mehr als 500 m2 besteht laut EnEV § 16, Absatz 3 eine Pflicht, einen Energieausweis auszustellen und öffentlich auszuhängen. Bei behördlicher Nutzung ist das ebenso ab 500 Quadratmetern geboten und wird ab dem 08. Juli 2015 auf 250 Quadratmeter abgesenkt.

    Und was ist mit einem Mischgebäude?

    Nicht jedes Gebäude ist eindeutig als Wohngebäude oder Nichtwohngebäude zu identifizieren. Für ein Nichtwohngebäude oder Wohngebäude, bei dem „ein nicht unerheblicher Teil der Gebäudenutzfläche“ dem jeweils anderen Gebäudezweck dient, müssen für den Wohn- und Nichtwohnteil vom Gebäude mit wenigen Ausnahmen getrennte Energieausweise erstellt werden (Paragraph 22). Als unerheblich gelten laut Begründung zur EnEV Gebäudeteile, die weniger als zehn Prozent der Nutzfläche ausmachen.

    Der Energieausweis spielt beim Kauf oder der Miete von Wohngebäude und Nichwohngebäude also eine wichtige Rolle. Mieter oder Käufer haben ein Anrecht auf Vorlage des Energieausweises einer Wohnung.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Energie-Sparhaus.de